YB-Fanzüge: Erfolgreicher Pilotversuch – Weiterführung der Zusammenarbeit.

Im Rahmen eines Pilotversuches hat der Berner Fussballclub BSC YB auf sieben SBB-Fanzügen zu den Auswärtsspielen seiner Mannschaft die Verantwortung für die Sicherheit übernommen. Die Verantwortlichen von YB und SBB haben heute eine positive Bilanz gezogen und eine Vereinbarung über die Weiterführung dieser Zusammenarbeit unterzeichnet.

Der BSC Young Boys und die SBB haben im August 2011 einen gemeinsamen Pilotversuch gestartet. YB übernahm auf sieben Fanzügen zu Auswärtsspielen selber die Verantwortung für die Sicherheit. In den Zügen fuhren so genannte „Stewards“ mit, die zuvor von Bahn- und Sicherheitsspezialisten der SBB für diese Aufgabe ausgebildet wurden. Heute zogen die Verantwortlichen SBB und YB zusammen mit Vertretern der Fanorganisationen ein positives Fazit. Der positive Trend der Vorjahre setzte sich fort, die Schäden auf YB-Extrazügen konnten in den letzten Jahren kontinuierlich minimiert werden. Positiv sei auch, unterstrichen die Beteiligten, dass das gegenseitige Vertrauen gewachsen sei und damit eine solide Basis für die künftige erfolgreiche Zusammenarbeit bilde.

„Die Weiterführung der Zusammenarbeit bedeutet für uns die logische Fortsetzung der seit Jahren gut funktionierenden Kooperation“, erklärte Clemens Friedli, Vertreter der YB-Fan-Dachorganisation „gäubschwarzsüchtig“. Auch Ilja Kaenzig, CEO von YB, zeigte sich zufrieden: „Wenn die An- und Abreise störungsfrei und friedlich verläuft, gibt es nur Sieger.“ Und Andreas Meyer, CEO der SBB, ergänzte: „Die besten Lösungen entstehen immer, wenn alle bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Er bedankte sich bei den Vertretern des Vereins und der Fanorganisationen für deren grosses Engagement.

Die Verantwortlichen von SBB und YB kamen überein, die Transportpartnerschaft im Rahmen des Pilotes weiterzuführen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute von Andreas Meyer, Ilja Kaenzig und Benno Oertig, Investor und YB-Verwaltungsrat, unterzeichnet. Für SBB-Chef Andreas Meyer ist das erfolgreiche YB-Modell wegweisend. Er erhofft sich, dass andere Vereine ermutigt wurden und nun ebenfalls auf diesen Zug aufspringen. Die Fanarbeit Bern erinnerte daran, dass jedoch für jeden Verein individuelle Lösungen zu suchen seien, da auch überall unterschiedliche Rahmenbedingungen bestünden. Die SBB sei jederzeit offen für Gespräche, „damit wir alle die Faszination Fussball in sportlicher Hinsicht geniessen können“, schloss Andreas Meyer.

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