Gurtnellen: Gotthardstrecke bleibt nach Felssturz bis Montagmittag unterbrochen.

In der Nähe des Bahnhofs Gurtnellen sind gestern Mittwochnachmittag mehrere Felsblöcke und Geröll auf die Gleise der Gotthard-Linie gestürzt. Geologen haben den Berghang in der Folge als instabil beurteilt. Deshalb müssen am Wochenende Sprengungen durchgeführt werden. Die Bahnstrecke bleibt bis mindestens Montag, 12. März, um 12 Uhr, zwischen Erstfeld und Göschenen gesperrt. Es kommt zu Verspätungen und Zugsausfällen. Zwischen Erstfeld und Göschenen sind Ersatzbusse im Einsatz.

Gestern Nachmittag sind einen Kilometer unterhalb des Bahnhofs Gurtnellen insgesamt 300 bis 400 Kubikmeter Gestein zu Tal gestürzt. Der grösste Teil wurde von den Schutzbauwerken oberhalb der Gleise aufgefangen, welche damit ihre Wirkung bewiesen haben. Nur rund 5 Kubikmeter Gestein landeten auf den Schienen. Der grösste Felsbrocken ist etwa 2 Kubikmeter gross. Wenig später fuhr ein Güterzug von SBB Cargo auf die Steine auf. Weil der Lokführer aber rechtzeitig die Bremsung einleitete, entstand am Zug kein Schaden, verletzt wurde niemand.

Geologen haben den Berghang in der Folge als instabil beurteilt. Es droht ein weiterer Felssturz. Voraussichtlich übermorgen Samstag wird das instabile Gestein gesprengt. Derzeit laufen dazu die Vorbereitungsarbeiten. Anschliessend müssen die Bahngleise geräumt werden.

Frühestens am Montag, 12. März, 12 Uhr, kann der Streckenabschnitt zwischen Flüelen und Göschenen wieder freigegeben werden. Die Schnellzüge fallen zwischen Arth-Goldau und Göschenen aus. Zwischen Flüelen und Göschenen sind Ersatzbusse im Einsatz. Es muss mit Verspätungen gerechnet werden. Die Reisenden im internationalen Verkehr werden über den Simplon umgeleitet. Aktuelle Informationen sind unter www.sbb.ch/166Link öffnet in neuem Fenster. erhältlich und unter der kostenlosen SBB-Hotline, Telefon 0800 99 66 33.

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