Tödlicher Arbeitsunfall zwischen Lausanne und Freiburg: Gesperrte Linie seit 10 Uhr wieder offen.

Nach einem Arbeitsunfall in der letzten Nacht kam es zwischen Lausanne und Freiburg zu Behinderungen im Bahnverkehr. Bis um 10 Uhr blieb die Strecke zwischen Chénens und Cottens für jeglichen Verkehr gesperrt. Beim Arbeitsunfall wurden ein SBB-Mitarbeiter getötet und ein zweiter verletzt. Die Ursache des Unfalls ist Gegenstand von Untersuchungen.

Die Linie Lausanne–Freiburg konnte heute Morgen um 10 Uhr wieder in Betrieb genommen werden. Bis am Mittag war noch mit kleineren Verspätungen zu rechnen. Insgesamt fielen zwischen Romont und Freiburg 42 Züge aus. Im Regionalverkehr kamen Ersatzbusse zum Einsatz; im Fernverkehr wurden die Züge über den Jurafuss via Biel–Neuenburg umgeleitet. Die Reisezeit verlängerte sich dadurch um bis zu 60 Minuten.

Kurz vor drei Uhr morgens ereignete sich bei der Passage eines Güterzuges ein Arbeitsunfall zwischen Chénens und Cottens. Der Güterzug touchierte nach ersten Erkenntnissen einen Fahrleitungswagen auf dem Gegengleis. Zwei SBB Mitarbeitende befanden sich auf dem Fahrleitungswagen. Tragischerweise wurde dabei ein Mitarbeiter getötet und einer verletzt. Die Angehörigen wurden durch die Kantonspolizei informiert.

Die SBB sprechen den Angehörigen des getöteten Mitarbeiters ihr tiefes Beileid aus.
Die Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe klärt die genauen Umstände des tragischen Unglücks.

 

Kontakte:

Zum Unfall: Kantonspolizei Freiburg, Medienstelle, Telefon 026 305 16 13

Zur SBB Störung: Medienstelle SBB, Telefon 051 220 41 11, Mail press@sbb.ch

Weiterführender Inhalt

Kontakt.

SBB AG

Kommunikation
Hilfikerstrasse 1
Postfach 65
3000 Bern