Felssprengung bei Gurtnellen am Gotthard am Samstagmorgen: Verkehrsbehinderungen auf Schiene und Strasse im Kanton Uri.

Morgen Samstag, 10. März, sprengt die SBB um 11.15 Uhr bei Gurtnellen aus Sicherheitsgründen rund 250 Kubikmeter Fels, die auf das Bahntrassee der Gotthard-Bahnlinie zu stürzen drohen. Sämtliche Verkehrswege auf Schiene und Strasse zwischen Amsteg und Göschenen bleiben am Samstag von ca. 10 bis ca. 11.30 Uhr gesperrt. Die Sprengzone wird grossräumig abgesperrt. Die SBB rät aus Kapazitätsgründen von Bahnreisen übers Wochenende ins Tessin ab. Seit Mittwochnachmittag ist die Bahnlinie der Gotthard-Nordrampe nach einem Felssturz für jeglichen Zugverkehr gesperrt.

Weil weiteres loses Gestein und Geröll auf das Bahntrassee zu stürzen drohen, sprengt die SBB bei Gurtnellen morgen Samstag um 11.15 Uhr rund 250 Kubikmeter Fels. Eine Stunde vor dem geplanten Spreng-Zeitpunkt, das heisst voraussichtlich ab ca. 10 Uhr, werden am Samstag sämtliche Verkehrswege auf Schiene und Strasse zwischen Amsteg und Göschenen gesperrt (Autobahn, Kantonsstrasse, Wanderwege etc.). Auf der Autobahn werden die Fahrzeuge in Fahrtrichtung Norden in Airolo angehalten. Auch wird das Sprenggebiet weiträumig abgesperrt. Die Bahnersatzbusse zwischen Flüelen und Göschenen verkehren während der Sperrzeiten ebenfalls nicht.

Auf der Strasse ist deshalb im Kanton Uri spätestens ab ca. 10 Uhr mit Staus zu rechnen. Auch nach der Wiedereröffnung der Strassen um ca. 11.30 Uhr wird es bis zur Stauauflösung Wartezeiten geben. Die SBB bittet die Reisenden und die Bevölkerung um Verständnis für die mit der Vorsichtsmassnahme verbundenen Unannehmlichkeiten.

Betriebsaufnahme am Sonntag mit Güterverkehr.

Verläuft die Sprengung erfolgreich und die Geologen beurteilen den Hang als sicher, kann anschliessend mit den Räumungs- und Instandsetzungsarbeiten begonnen werden. Vier spezialisierte Equipen der SBB nehmen diese Arbeiten in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor. Sollten die Sprengung und die Instandsetzungsarbeiten wie geplant voranschreiten, werden voraussichtlich ab Sonntagmittag Transitgüterzüge den Verkehr am Gotthard wieder aufnehmen. Im Personenverkehr bleibt die Sperre bis voraussichtlich Montag, 12 Uhr, bestehen – zwischen Flüelen bzw. Erstfeld und Göschenen verkehren bis dahin weiter Bahnersatzbusse mit einer stündlichen Kapazität von maximal 500 Personen pro Stunde und Richtung. Es muss mit Verspätungen gerechnet werden. Die SBB rät aus Kapazitätsgründen von Bahnreisen übers Wochenende ins Tessin ab. Aktuelle Informationen sind unter www.sbb.ch/166 erhältlich und unter der kostenlosen SBB Hotline, Telefon 0800 99 66 33.

Am Mittwochnachmittag sind einen Kilometer unterhalb des Bahnhofs Gurtnellen insgesamt 300 bis 400 Kubikmeter Gestein zu Tal gestürzt. Der grösste Teil wurde von den Schutzbauwerken oberhalb der Gleise aufgefangen. Verletzt wurde niemand; ein Teil des Bahntrassees wurde beschädigt. Weil Geologen den Berghang in der Folge als instabil beurteilten, kommt es morgen Samstag zu einer Sprengung des losen Gesteins.

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