Untersuchungen zu Asbestrückständen abgeschlossen: SUVA erteilt Freigabe unter Auflagen –Modernisierungsarbeiten an Bpm 51 gehen weiter.

Ab heute können die im Februar 2012 unterbrochenen Modernisierungsarbeiten an den Reisezugwagen des Typs Bpm 51 im Industriewerk Bellinzona weitergeführt werden. In den bereits revidierten Wagen im Industriewerk Olten konnte kein Asbest nachgewiesen werden, in Bellinzona lagen die Messwerte unter dem zulässigen Grenzwert. Die SUVA hat die Freigabe unter Auflagen erteilt. Ab sofort gelten zusätzliche Schutzmassnahmen und Arbeitsanweisungen, die Mitarbeitenden sind informiert.

Für die SBB hat die Sicherheit für die Mitarbeitenden und Fahrgäste oberste Priorität. Entsprechend schützt sie auch die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Nachdem am 20. Februar 2012 im Industriewerk Bellinzona an Reisezugwagen des Typs Bpm 51 Asbestrückstände gefunden worden waren, stoppte die SBB die Modernisierungsarbeiten unverzüglich. In Zusammenarbeit mit der SUVA wurden Untersuchungen durchgeführt, um die Asbestbelastung während der durchgeführten Arbeiten zu messen. Neben Bellinzona wurde auch in Olten an den Bpm 51 gearbeitet, allerdings nicht im gleichen Umfang. Die SUVA hat bestätigt, dass während der Instandsetzungsarbeiten in Olten kein Asbest freigesetzt werden konnte. Die Reparatur- und Revisionsarbeiten in Olten wurden bereits im März 2012 wieder aufgenommen.

Asbestrückstände trotz Sanierung

Die SUVA bestätigte auch, dass es sich beim im IW Bellinzona festgestellten Asbest um Restspuren handelt, die bei den Sanierungsarbeiten zwischen 1989 und 1997 an unzugänglichen Stellen nicht entfernt werden konnten. Während der Umbauten der Türantriebe und Notbremsanlagen kamen Mitarbeitende damit in Kontakt. Die Messwerte lagen aber alle unter dem zulässigen Grenzwert von 1000 LAF/m3. Deshalb hat die SUVA auch in Bellinzona die schriftliche Freigabe für die Weiterführung der Modernisierungsarbeiten erteilt. Allerdings unter Auflagen: Die Arbeiten werden künftig in einem abgetrennten Bereich durchgeführt und der asbesthaltige Anstrich wird vorgängig behandelt. Zudem schützen sich die Mitarbeitenden mit entsprechender Schutzausrüstung wie Maske undspezieller Kleidung.. Die betroffenen Mitarbeitenden wurden über die neuen Arbeitsanweisungen informiert. Für die Reisenden hat zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.

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