Bundesrätin Doris Leuthard besuchte die Durchmesserlinie und die Europaallee in Zürich.

Verkehrsministerin Doris Leuthard nahm heute bei einem Rundgang durch die Baustellen der Durchmesserlinie und der Europaallee Einblick in die laufenden Arbeiten bei den beiden Grossprojekten der SBB. Zuvor erhielt sie zusammen mit Andreas Meyer, CEO der SBB, bei einer Fahrt in der Lokomotive zwischen Bern und Zürich einen Eindruck von der Komplexität des Systems Bahn.

Bundesrätin Doris Leuthard nahm am Donnerstagnachmittag zunächst einen Augenschein auf der Baustelle zwischen dem Zürcher Hauptbahnhof und dem Zürcher Kreis 4, wo mit der Europaallee ein neuer Stadtteil mit hoher, urbaner Lebens- und Arbeitsqualität entsteht, in dem 600 Menschen arbeiten, 1800 Menschen studieren und 1200 Menschen leben werden. Die Europaallee ist das grösste von zahlreichen Projekten, mit denen die Bahnhöfe und Bahnhofsareale der SBB weiter aufgewertet und auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausgerichtet werden. Besonderen Wert legt die SBB beim Bau der Gebäude auf international anerkannte Nachhaltigkeitsstandards. „Wir wollen eine gute Durchmischung verschiedener Mieter, damit dieses neue Quartier lebt und pulsiert.“ führte Jürg Stöckli, Leiter SBB Immobilien, aus.

Im Anschluss besichtigte die Verkehrsministerin die Baustelle der Durchmesserlinie. Der neue unterirdische Durchgangsbahnhof mit dem neuen Weinbergtunnel zwischen dem Zürcher Hauptbahnhof und Zürich-Oerlikon wird 2014 eröffnet und ist eines der Schlüsselprojekte für den Ausbau des Schweizer Bahnsystems. Die Durchmesserlinie bringt entscheidende Kapazitätssteigerungen im S-Bahn-Verkehr der grössten Schweizer Agglomeration und ab 2015 auch Reisezeitgewinne auf der Ost-West-Achse durch unser Land. Zurzeit ist die DML eine faszinierende Grossbaustelle mitten in der Stadt Zürich mit einer hochkomplexen Logistik. „Wir sind exakt im Zeitplan“, sagte DML-Projektleiter Roland Kobel.

Doris Leuthard sagte: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie weit die Arbeiten schon gediehen sind. Die Durchmesserlinie ist sowohl für die Region Zürich als auch für die Schweiz von zentraler Bedeutung“. Andreas Meyer, CEO der SBB, sagte: „Wir sind stolz darauf, dass wir Verkehrsministerin Leuthard zwei der Schlüsselprojekte für das System Bahn in unserem Land zeigen konnten.“

In der Lokomotive durch den Heimatkanton.

Vor der Besichtigung der beiden Baustellen fuhren Bundesrätin Leuthard und Andreas Meyer, CEO der SBB, in der Lokomotive eines Intercity-Zuges von Bern nach Zürich. Auf der Strecke mit der höchsten Auslastung im SBB-Fernverkehr passierten sie 20 Stellwerke, 500 Weichen und 600 Signale. Während der 56-minütigen Fahrt mit Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h brauchte es über 200‘000 fehlerfreie Schaltungen, damit der Zug sicher in Zürich ankam. „Wir konnten auf dieser Fahrt die Komplexität, aber auch die Faszination des Systems Bahn erleben“, sagte Andreas Meyer.

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