Basel SBB: SBB sorgt für mehr Platz in der Schalterhalle.

Die SBB schafft im Rahmen des Pilotprojekts «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» bis Anfang 2013 in der Basler Bahnhofhalle mehr Zirkulationsflächen und einen zentralen Infobereich. Als erste «sichtbare» Massnahme versetzt sie ab 2. Mai 2012 die Fotoautomaten neben dem Aufgang der Passerelle. Dort stehen künftig öffentliche Telefone als Ersatz für die zehn Telefonkabinen im Ostzugang. Diese baut die SBB Anfang Juni zurück, um die Benützung des Ostzugangs zu fördern und den Westzugang zu entlasten.

Das im Oktober 2011 gestartete Pilotprojekt «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» im Bahnhof Basel SBB geht in die nächste Phase. Nach den Perrons nimmt die SBB nun in der Schalterhalle kleine, rasch realisierbare Massnahmen vor, um den Kundenfluss, die Information und den Komfort zu verbessern.

Die Vorarbeiten haben bereits begonnen, ab dem 2. Mai 2012 erfolgt die erste «sichtbare» Massnahme in der Schalterhalle: die Umplatzierung der beiden Foto-automaten zwischen Passerellenaufgang und Migros. Sie befinden sich künftig neu auf dem Perron Gleis 4, an der Wand des östlichen Rolltreppenaufgangs zur
Passerelle. Drei Telefonkabinen lösen die Fotoautomaten ab. Sie dienen als Ersatz für die zehn Telefonkabinen im Ostzugang. Diese baut die SBB Anfang Juni zurück. Ziel dieser Massnahme ist es, die Benützung des Ostzugangs zu fördern. Wenn mehr Reisende den Ostzugang nutzen, sorgt dies zur Hauptverkehrszeit für weniger Gedränge beim vielfrequentierten Westzugang.

Ein weiteres Ziel der Massnahmen ist, die Zirkulationsflächen für die Kundinnen und Kunden frei zu räumen. Wer sich informiert oder ein Billett löst, soll niemandem im Weg stehen müssen. Deshalb schafft die SBB östlich der Hallenmitte einen zentralen Info-Bereich. In diesen platziert sie die vier Billettautomaten aus dem Westteil um. Zudem versetzt die SBB die Zeitungsboxen und Abfallkübel in den Eingangsportalen Ost und West in die Halle. Die Arbeiten in der Schalterhalle dauern bis Anfang 2013. Um die Einschränkungen für die Kundinnen und Kunden auf ein Minimum zu reduzieren, nimmt die SBB Arbeiten mit grösseren Auswirkungen primär nachts vor.

Ab Juni 2012 verbessert die SBB zudem im Rahmen des Pilotprojekts «QBA» Kundenfluss, Information und Komfort auf der Passerelle. Sie wandelt die Nischen in Warte- und Informationsbereiche um, denn auch hier gilt: Wer warten oder sich informieren will, soll niemandem im Weg stehen müssen. Zudem gestaltet die SBB die Abgangsportale zu den Perrons mittels blauer Farbgebung noch markanter, um den Reisenden eine bessere Orientierung zu bieten. Die beiden Postomaten beim Abgang zur Schalterhalle werden aufgehoben und mit drei neuen Postomaten an der Rampenwand unterhalb der Zugsanzeigetafel ersetzt. Die Arbeiten auf der Passerelle dauern voraussichtlich bis im Frühjahr 2013. Die Kosten für das Pilotprojekt «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» belaufen sich auf insgesamt 9 Millionen Franken.


Weitere Massnahmen für mehr Komfort im Bahnhof Basel SBB

Neben der Umsetzung des Pilotprojekts «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» plant die SBB, mit folgenden Projekten mehr Platz und Komfort im Bahnhof Basel SBB zu schaffen:

Perronanbindung Margarethenbrücke

Die SBB will die beiden Perrons der Gleise 14/15 und 16/17 mittels Treppen an die Margarethenbrücke anbinden. Das Projekt liegt vom 18. April bis 18. Mai 2012 in Basel öffentlich auf. Erhält die SBB die Baubewilligung bis im September, kann sie das Projekt voraussichtlich bis Ende 2012 ausführen. Die Projektkosten belaufen sich gemäss aktueller Planung auf 500‘000 Franken.


Neue Perronerschliessungsachsen

Die SBB untersucht seit Anfang 2011 Varianten für zwei zusätzliche Perron-erschliessungsachsen östlich und westlich der Passerelle. Die SBB will die Studie Anfang 2013 abschliessen. Erste Priorität bei der Umsetzung hat eine westliche Querung. Unter Einberechnung des üblichen Vorlaufs für die weitere Planung und das Bewilligungsverfahren ist ein Baubeginn ab 2018 möglich, die Finanzierung des Projekts via Leistungsvereinbarung des Bundes vorausgesetzt. Die Bauzeit für die westliche Querung dürfte aus heutiger Sicht drei bis vier Jahre betragen.

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