Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Personenverkehr: DB und SBB verstärken Marketingkooperation.

Die Deutsche Bahn (DB) und die SBB verstärken ihre Zusammenarbeit im Marketing des Personenverkehrs. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags haben Jeannine Pilloud, Leiterin Personenverkehr der SBB, und Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn (DB), die Weiterentwicklung der bewährten Partnerschaft zwischen den beiden Bahnen vereinbart. Gemeinsames Ziel ist es, das internationale Fernverkehrsangebot auf der Schiene zwischen Deutschland und der Schweiz weiter zu stärken und noch attraktiver zu machen. Für die Partnerbahnen ist die Schweiz beziehungsweise Deutschland der jeweils wichtigste Auslandsmarkt.

Mit dem Kooperationsvertrag wird die gemeinsame Vermarktung der grenzüberschreitenden Angebote von SBB und DB über die seit rund sechs Jahren bestehende Tochtergesellschaft Rheinalp GmbH vertieft. Der Fokus liegt dabei auf dem weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit touristischen Partnern.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, langfristig für den Verkehrsträger Schiene zwischen Deutschland und der Schweiz einen Marktanteil von 25 Prozent zu erreichen“, so Jeannine Pilloud am Rande der Vertragsunterzeichnung. Ulrich Homburg ergänzt: „Wir werden Bahnreisen zwischen den zwei Ländern für den Kunden noch attraktiver gestalten. Unser dichtes Fahrplanangebot ist hierfür eine gute Basis.“

Die beiden Partner in präsentieren in wenigen Tagen ein attraktives Angebot, mit dem während der Sommermonate jeweils zwei Personen in das jeweilige Nachbarland reisen können. Ulrich Homburg: „Dies ist eine tolle Möglichkeit für unsere Kunden, die zu zweit die Schönheit der schweizerischen Berg- und Seenwelt erleben oder zu einer Städtereise beispielsweise nach Zürich aufbrechen wollen“. Und auch Jeannine Pilloud ergänzt: „Zum Einkaufen nach Stuttgart oder für ein Wochenende nach München oder Frankfurt – ich bin mir sicher, dass unser Angebot in der Schweiz ebenfalls viele Anhänger finden wird.“

Aufwärtstrend bei touristisch genutzten Eurocity-Verbindungen.

Insgesamt bestehen derzeit über 35 Direktverbindungen pro Tag zwischen Deutschland und der Schweiz. Sie wurden in 2011 von über 13‘000 Reisenden pro Tag genutzt, das entspricht knapp 4,8 Millionen Fahrgästen. Zwischen Frankfurt und Basel, Zürich, Bern und ins Berner Oberland bestehen stündliche Verbindungen, davon allein 24 Zugpaare pro Tag zwischen Frankfurt (Main) und Basel mit einer Reisezeit von unter drei Stunden. Fünf dieser Zugpaare verkehren als ICE direkt zwischen den Metropolen Zürich und Frankfurt (Main). Zwischen Frankfurt (Main) und Bern sowie ins Berner Oberland bestehen ebenfalls fünf Direktverbindungen mit dem ICE. Mit sieben Zugpaaren und einer Reisezeit unter drei Stunden sind Stuttgart und Zürich im Zweistundentakt miteinander verbunden.

Besonders erfreulich entwickelt sich zudem die tägliche Verbindung München—Zürich, die mit vier Zugpaaren bei den Fahrgastzahlen einen Zuwachs von rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Der Aufwärtstrend aus den Vorjahren bei den vor allem touristisch genutzten Eurocity-Verbindungen von Hamburg über Bremen und Köln nach Chur in Graubünden hat sich auch 2011 mit einem Anstieg der Fahrgastzahlen um knapp drei Prozent bestätigt.

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