Reinigungsanlagen: Saubere Züge, weniger Wasserverbrauch.

In Basel ist die modernste vollautomatische Reinigungsanlage SBB-weit in Betrieb gegangen: Sie verbraucht weniger Wasser, funktioniert bei Temperaturen bis minus 5 Grad, und es können zwei Züge gleichzeitig gereinigt werden.

Seit kurzem ist in Basel die erste modernisierte Reinigungsanlage für Personenzüge in Betrieb. Jährlich werden in der Anlage gegen 50‘000 Wagen gereinigt, was rund 20 Kompositionen pro Tag entspricht. Das Maximum liegt bei 26 Kompositionen pro Tag. Mit der neuen Reinigungsanlage können neuerdings zwei Züge gleichzeitig gereinigt werden. Zur Anlage gehören vier Waschportale mit Nylon-Bürsten zur maschinellen Aussenreinigung der Züge. In der Anlage können sämtliche SBB-Zugtypen des Fern- und Regionalverkehrs gereinigt werden. Die Anlage ist voll automatisiert und videoüberwacht. Sie läuft bis zu einer Aussentemperatur von minus 5 Grad und verbraucht deutlich weniger Wasser: Dank einer neuen Technik kann ein Drittel des Waschwassers wieder verwendet werden, in Basel sind dies jährlich 17‘000 Kubikmeter Wasser. «Mit der neuen Anlage in Basel werden wir flexibler, aber auch produktiver und sparsamer», sagte SBB-Regionenleiter Michel Berchtold anlässlich des Behörden- und Medienanlasses in Basel.

Insgesamt betreibt SBB Personenverkehr zehn Aussenreinigungsanlagen für Reisezugwagen und Triebzüge. Ein Teil davon ist bis zu 30 Jahre alt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an die Reinigung. Bis 2014 werden neben Basel auch die Anlagen in Luzern, Biel und Zürich modernisiert. Die SBB investiert dafür in einer ersten Tranche rund 20 Millionen Franken. Ziel ist es, die Reinigungsqualität bei tieferem Wasserverbrauch und besserer Effizienz weiter zu erhöhen. Dank der Erneuerungen können pro Jahr rund 30‘000 Kubikmeter Wasser eingespart werden, was etwa zwölf olympischen Schwimmbecken entspricht.

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