Basel SBB: SBB nimmt Info-Bereich in Schalterhalle in Betrieb.

Die SBB hat im Rahmen des Pilotprojekts «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» in der Basler Bahnhofhalle einen zentralen Info- und Selbstbedienungsbereich geschaffen. Dieser wird am Montag, 13. August 2012, in Betrieb genommen. Zudem stehen den Reisenden neu drei Postomaten an der Rampenwand unterhalb der Zugsanzeigetafel zur Verfügung, welche die beiden Passerelle-Postomaten ersetzen. Die Massnahmen haben zum Ziel, Kundenfluss, Information und Komfort im Bahnhof Basel SBB zu verbessern.

Die SBB verbessert seit Oktober 2011 im Rahmen des Pilotprojekts «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» mit gestaffelten, rasch realisierbaren Massnahmen den Kundenfluss, die Information und den Komfort im Bahnhof Basel SBB.

Als erste Neuerung in der Schalterhalle nimmt die SBB am Montag, 13. August 2012, den Info- und Selbstbedienungsbereich und die Postomaten an der Rampenwand unterhalb der Zugsanzeigetafel in Betrieb. Letztere ersetzen die beiden bezüglich Kundenfluss unglücklich platzierten Passerelle-Postomaten beim Abgang zur Schalterhalle. Der neue zentrale Info- und Selbstbedienungsbereich mit Fahrplanwänden, Bahnhofinfos und Zugsanzeigemonitoren befindet sich östlich der Hallenmitte. Hierhin wurden auch die vier Billettautomaten aus dem Westteil umplatziert. Der neue Bereich ist so angelegt, dass Kundinnen und Kunden, die sich informieren oder ein Billett lösen, den vorbei gehenden Reisenden nicht im Weg stehen.

SBB fördert Nutzung des Ostzugangs.

Im Juni hat die SBB zudem die zehn Telefonkabinen im Ostzugang zurückgebaut und durch drei Kabinen zwischen Passerellenaufgang und Migros ersetzt. Hauptziel dieser Massnahme ist es, die Benützung des Ostzugangs zu fördern. Wenn mehr Kundinnen und Kunden den Ostzugang nutzen, sorgt dies zur Hauptverkehrszeit für weniger Gedränge beim vielfrequentierten Westzugang. Zudem hat die SBB bei der Passage Ost die Schiebetüre zum Sutter Beck umgebaut. Die Tür ist nun so ausgerichtet, dass anstehende Kundinnen und Kunden durchgehenden weniger im Weg stehen müssen.

In einem nächsten Schritt baut die SBB bis Ende August 2012 die Portaltüren des Ost- und Westzugangs um, damit sich diese noch weiter öffnen lassen. Dadurch lässt sich je Portal über ein Meter Platz gewinnen. Ebenfalls im August passt die SBB die taktilen Leitlinien für sehbehinderte Menschen den Neuerungen an. Als abschließende Massnahme in der Schalterhalle platziert sie im Herbst 2012 die Zeitungsboxen und Abfallbehälter um, von den Eingangsportalen ins Innere der Halle. Das schafft speziell zur Hauptverkehrszeit mehr Platz und weniger Gedränge.

Optimierungen auch auf der Passarelle.

Auch auf der Passerelle will die SBB im Rahmen des Pilotprojekts «QBA» Kundenfluss, Information und Komfort weiter verbessern. Als nächste Massnahme nimmt sie Ende August einen neuen Billettautomaten in der Nische beim Coop Pronto in Betrieb. Wer vom Veloparking an der Meret-Oppenheim-Strasse auf die Passerelle gelangt, kommt so noch rascher zum Billett. Die weiteren Nischen wandelt die SBB schrittweise in Warte- und Informationsbereiche um. Die dafür erforderliche Verlegung von Strom- und Datenkabel startet ab Mitte August. Zudem gestaltet die SBB ab September die Abgangsportale zu den Perrons mittels blauer Farbgebung noch markanter, um den Reisenden eine bessere Orientierung zu bieten.

Die Arbeiten in der Schalterhalle und auf der Passerelle dauern voraussichtlich bis im Frühjahr 2013. Um die Einschränkungen für die Kundinnen und Kunden auf ein Minimum zu reduzieren, nimmt die SBB Arbeiten mit grösseren Auswirkungen primär nachts vor. Die Kosten für das Pilotprojekt «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» belaufen sich auf insgesamt 9 Mio. Franken.

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