Reiden: SBB testet neue Baumethoden.

Die SBB und externe Partner testen ab kommendem Donnerstag bis Ende August 2012 im luzernischen Reiden verschiedene Verfahren zur Kiessandverdichtung. Kiessand dient als Schutzschicht für den Gleisoberbau. Die Arbeiten und Tests finden jeweils wochentags zwischen 07.30 bis 17.00 Uhr statt.

Die SBB besitzt das meistbefahrene Bahnnetz der Welt. Was so intensiv genutzt wird, muss nach durchdachten Methoden erstellt, unterhalten und erneuert werden. Die SBB führt deshalb von Donnerstag, 9. August, bis Ende August 2012 zusammen mit externen Partnern in Reiden auf einer Wiese zwischen Bahntrassee und Hauptstrasse beim Dorfausgang Richtung Dagmersellen Tests für Kiessandverdichtungsarbeiten durch.

Kiessand bildet beim Gleisunterbau die so genannte Planumsschutzschicht. Diese wasserundurchlässige Schicht bildet das Fundament für den Gleisoberbau, bestehend aus Schotter, Schienen und Schwellen. Ferner hat die Planumsschutzschicht die Aufgabe, den Untergrund vor Frost zu schützen.

Die Arbeiten finden jeweils wochentags von 07.30 bis 17.00 Uhr statt. Um die Tests durchzuführen, hebt die SBB auf der Wiese eine Baugrube von 0,6 Metern Tiefe,
5 Metern Breite und 54 Metern Länge aus. Danach bringt sie Kiessand mit unterschiedlichem Wassergehalt ein und bearbeitet ihn mit verschiedenen Verdichtungsgeräten. Dabei setzen die Fachleute bewährte und teils auch neue Messverfahren ein. Nach Ende der Testreihe stellt die SBB selbstverständlich den ursprünglichen Zustand des Geländes wieder her.

Weiterführender Inhalt

Kontakt.

SBB AG

Kommunikation
Hilfikerstrasse 1
Postfach 65
3000 Bern