Rangierbahnhof Limmattal: SBB, BAV und Anrainergemeinden einigen sich auf erweiterte Lärmmessungen.

Die SBB haben zusammen mit Limmattaler Gemeinden, Vertretern der Kantone Aargau und Zürich und dem Bundesamt für Verkehr (BAV) gemeinsam weitere Lärmmessungen am Rangierbahnhof Limmattal beschlossen. Unter Aufsicht des Bundes sollen die Lärmmessungen vom Frühjahr 2012 nach dem abgeschlossenen Einbau von lärmreduzierenden Massnahmen wiederholt und erweitert werden.

Die SBB wird in der Umgebung des Rangierbahnhofs Limmattal unter Aufsicht des Bundesamts für Verkehr sowie in Absprache mit den umliegenden Gemeinden im Frühjahr 2013 weitere Lärmmessungen vornehmen. Dies wurde am 20. August 2012 an einem Treffen der verschiedenen Parteien im Stadthaus Dietikon beschlossen. Zu diesem Treffen waren alle betroffenen Gemeinden, die Kantone Aargau und Zürich sowie das Bundesamt für Verkehr eingeladen worden. Die SBB war unter anderem mit dem Leiter Infrastruktur, Philippe Gauderon, vertreten.

Die erneuten Messungen werden nach dem Einbau sämtlicher neuer Gleisbremssegmente stattfinden, die den hochfrequenten Bremslärm stark reduzieren. Seit März 2012 ersetzt die SBB die zwölf Gleisbremsen mit den lärmreduzierenden «Silent Segments». Ende Jahr werden alle zwölf Gleisbremsen eingebaut sein, deren lärmreduzierende Wirkung mit den besagten Zusatzmessungen überprüft werden soll.

Das Bundesamt für Verkehr hat bereits im März 2012 erste Lärmmessungen durchgeführt. Ein entsprechender Bericht liegt vor, zu dem alle Parteien bis Ende September 2012 Stellung nehmen können.

Darüber hinaus will die SBB in Absprache mit den Anrainergemeinden in einer Studie weitergehende lärmreduzierende Massnahmen untersuchen und deren Effizienz und Anwendung auf die Anlagen im Rangierbahnhof Limmattal prüfen.

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