SBB Cargo liefert Impulse für kundennahe Logistiklösungen im internationalen Güterverkehr.

SBB Cargo engagiert sich für einen wettbewerbsfähigen internationalen Güterverkehr auf der Schiene und beteiligt sich erstmals an einem EU-Forschungsprojekt. Zusammen mit der ETH Zürich und dem Wagenvermieter Wascosa entwickelt SBB Cargo einen neuen Wagen für den kombinierten Verkehr. Dieser ermöglicht ein vereinfachtes Be- und Entladen von Containern direkt im Anschlussgleis der Kunden und sorgt damit für weitere effiziente Transport- und Logistikmöglichkeiten mit der Bahn.

Mit dem heute Montag in Hannover gestarteten Programm «ViWaS» beteiligt sich die SBB zum ersten Mal an einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt der EU. In den nächsten drei Jahren erarbeiten zehn Unternehmen und Institutionen zukunftsfähige Lösungen für den Gütertransport auf der Schiene. Aus der Schweiz beteiligen sich neben SBB Cargo die ETH Zürich und der Güterwagenhalter Wascosa aus Luzern. «Dieses europäische Projekt eignet sich bestens, um unsere vielfältige Logistikerfahrung in die Weiterentwicklung des Schienengüterverkehrs einzubringen», sagt Daniel Bürgy, Gesamtprojektleiter Kombinierter Verkehr bei SBB Cargo.

SBB Cargo mit Vorbildfunktion

Mit Containern direkt per Bahn zum Endkunden

«Das Gateway-Konzept findet Beachtung in Europa. Selbstverständlich hoffen wir als grösstes Transportunternehmen der Schweiz ebenfalls von den Erfahrungen im EU-Projekt profitieren zu können», sagt Daniel Bürgy. «Denn dank unserem Konzept kann der Wagenladungsverkehr vom boomenden Containerverkehr profitieren. Das ist eine nicht wegzudenkende, umweltschonende Alternative zum Strassentransport, besonders für grössere Frachtmengen über mittlere und längere Distanzen.»

Was ist «ViWaS»?

Vi

«ViWaS» wird von der HaCon Ingenieurgesellschaft mbH (D) koordiniert. Nebst SBB Cargo, der ETH Zürich, Wascosa und HaCon beteiligen sich die Bentheimer Eisenbahn AG (D), die Eureka Navigation Solutions AG (D), Fret SNCF (F), Consorzio IB Innovation (I), NEWOPERA Aisbl (B) sowie die Technische Universität Berlin an dem Projekt, das von September 2012 bis August 2015 dauert.

Weiterführender Inhalt