Basel SBB: SBB gestaltet Portale auf der Passerelle neu.

Ab 18. September 2012 gestaltet die SBB auf der Basler Bahnhofspasserelle nachts das erste Abgangsportal neu. Das betroffene, westliche Portal zu den Gleisen 11 und 12 dient als Prototyp für die anderen Portale. Diese werden ab Oktober mittels blauer Farbgebung noch mehr hervorgehoben. Das bietet den Reisenden eine noch bessere Orientierung. Die Massnahme ist Teil des Pilotprojekts «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA». Mit dem Projekt will die SBB Kundenfluss, Information und Komfort im Bahnhof verbessern.

Die SBB verbessert seit Oktober 2011 im Rahmen des Pilotprojekts «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» mit gestaffelten, rasch realisierbaren Massnahmen den Kundenfluss, die Information und den Komfort im Bahnhof Basel SBB. Nach Perrons und Schalterhalle rückt nun die Passerelle in den Fokus. So will die SBB die Abgangsportale zu den Gleisen mittels blauer Farbgebung und einer zusätzlich umlaufenden blauen Leiste mehr hervorheben. Das bietet den Reisenden mehr Orientierung und sorgt für einen rascheren Kundenfluss. Als ersten Prototypen gestaltet die SBB diese Woche ab 18. September 2012 nachts das westliche Portal zu den Gleisen 11 und 12 neu. Ab Anfang Oktober sollen sodann jeweils pro Woche bis zu zwei Portale neu gestaltet werden.

Mit den Arbeiten am jeweiligen Portal gestaltet die SBB die Signaletik gemäss einem neuen Konzept um. Dessen Motto ist: «Weniger Information ist mehr Information». Dazu stattet die SBB die den Ankommenden zugewandte Seite der Portale mit lesefreundlichen LED-Leuchtschildern aus. Diese leiten die Reisenden mit wenigen Piktogrammen in die richtige Richtung. So sollen die Kundeninnen und Kunden beispielsweise den Hauptausgang des Bahnhofs mit dem Piktogramm «City» schneller finden. Wer sich am «i»-Piktogramm orientiert, gelangt zum Infobereich in der Schalterhalle. Dieser bietet Informationen zum Bahnhof und zur Umgebung und weist mittels Schildern detaillierter auf Tram, Bus und Taxi.

Die Nischen auf der Passerelle wandelt die SBB ab Spätherbst schrittweise in einen Warte-, einen Billettverkaufs- und einen Informationsbereich um. Denn: Wer warten, ein Billet kaufen oder sich informieren will, soll auf der Passerelle niemandem im Weg stehen müssen. Die für die Umgestaltung erforderliche Verlegung von Strom- und Datenkabeln beginnt im Laufe des Septembers. Die Arbeiten in der Schalterhalle und auf der Passerelle dauern voraussichtlich bis im Frühjahr 2013. Um die Einschränkungen für die Kundinnen und Kunden auf ein Minimum zu reduzieren, nimmt die SBB Arbeiten mit grösseren Auswirkungen primär nachts vor. Kleinere, abschrankungsbedingte Beeinträchtigungen sind jedoch tagsüber nicht ganz auszuschliessen. Die Kosten für das gesamte Pilotprojekt «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» belaufen sich auf insgesamt 9 Millionen Franken.

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