Bahnhof Basel SBB: Vom Perron über Treppen zur Margarethenbrücke.

Ab 1. Oktober 2012 beginnt die SBB im Bahnhof Basel SBB mit den Arbeiten für die Anbindung der Margarethenbrücke an die beiden Perrons der Gleise 14/15 und 16/17. Die Anbindung soll die Passerelle entlasten. Die Arbeiten dauern bis Anfang 2013. Die SBB investiert rund 995‘000 Franken in die bauliche Massnahme.

Die SBB realisiert eine weitere rasch umsetzbare Massnahme, um die Passerelle im Bahnhof Basel SBB zu entlasten. Sie bindet die Perrons der Gleise 14/15 und 16/17 mittels Treppen an die Margarethenbrücke an. Die beiden Perrons führen als einzige bis zur Brücke. Mit der Massnahme entspricht die SBB auch einem zentralen Anliegen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Die Arbeiten starten am 1. Oktober und dauern bis Anfang 2013.

Die unüberdachten Betontreppen werden je 2,50 Meter breit sein. Sie verfügen am oberen Ende, auf Ebene der Brücke, über eine Plattform. Diese dient als Infopunkt und wird mit Infostelen ausgestattet. Am unteren Ende der Treppen befindet sich pro Perron je ein neuer Billettentwerter. Im Zuge des Treppenbaus richtet die SBB zudem an der Meret-Oppenheim-Strasse Ecke Margarethenbrücke auf eigenem Gelände 30 nicht überdachte Veloabstellplätze ein. Treppen und Veloabstellplätze werden als Provisorien erstellt. Grund dafür ist, dass die Margarethenbrücke mittelfristig ersetzt werden soll. Die Projektkosten belaufen sich gemäss aktueller Planung auf 995‘000 Franken.

Bereits seit Herbst 2011 ist in Basel das Pilotprojekt «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» in Umsetzung. Mit kleinen baulichen Massnahmen auf den Perrons, in der Schalterhalle und auf der Passerelle wollen die SBB den Kundenfluss, die Information und den Komfort bis 2013 verbessern. Die Kosten für das Projekt QBA belaufen sich auf 9 Mio. Franken.

Studie für zusätzliche Perronzugänge im Bahnhof Basel SBB.

Die SBB untersucht zusammen mit den Fachstellen des Kantons Basel-Stadt und weiteren Experten seit Anfang 2011 im Rahmen einer Studie Varianten für zwei zusätzliche Perronerschliessungsachsen im Bahnhof Basel SBB inklusive deren städtebaulichen Einbindung. Sie sollen die bestehende Passerelle entlasten.

  • In der historischen Bahnhofhalle, zwischen der Bahnhof- und der Postpasserelle, steht eine unterirdische Querung im Vordergrund.
  • Zwischen der Bahnhofpasserelle und der Margarethenbrücke ist noch offen, ob die Querung ober- oder unterirdisch erfolgt. Diese Frage soll die am 20. März 2012 mit drei renommierten Architekturbüros gestartete Testplanung aufzeigen, welche die Grundlage für eine Studie über die bauliche Machbarkeit bildet.

Die SBB will die Testplanung Anfang 2013 abschliessen. Ihre Basis ist der SBB-Rahmenplan für den Bahnknoten Basel, welcher dieses Jahr abgeschlossen werden soll. Der Rahmenplan setzt die Leitplanken, wie sich der Bahnknoten Basel zukünftig entwickeln soll. Bezüglich Umsetzung ist die westliche Querung prioritär. Unter Einberechnung des üblichen Vorlaufs für die weitere Planung und das Bewilligungsverfahren ist ein Baubeginn ab 2018 möglich, eine gesicherte Finanzierung vorausgesetzt. Die Bauzeit für die westliche Querung dürfte aus heutiger Sicht mindestens vier Jahre betragen.

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