Neue Haltestelle «Biel/Bienne Bözingenfeld/Champs-de-Boujean»: Feierlicher Baustart für neue Haltestelle.

Vertreterinnen und Vertreter von Kanton, Stadt und SBB feierten am 23. Januar 2013 den Start der Hauptarbeiten für die neue Haltestelle «Biel/Bienne Bözingenfeld/Champs-de-Boujean». Die Haltestelle geht im Dezember 2013 in Betrieb. Via ihr gelangen die Reisenden auf der Jurasüdfusslinie künftig staufrei und deutlich schneller ins Industrie- und Entwicklungsgebiet Bözingenfeld. Für die «letzte Meile» zwischen Haltestelle und Reiseziel wird die Haltestelle zudem optimal mit Bus und später Regiotram verknüpft.

Ab 15. Dezember 2013 gelangen öV-Reisende auf der Jurasüdfusslinie komfortabler, staufrei und deutlich schneller ins Industrie- und Entwicklungsgebiet Bözingenfeld. Dafür erstellt die SBB im Auftrag des Kantons Bern und der Stadt Biel am Längfeldweg, zwischen den Gebäuden der Firmen Gassmann und Kellenberger, die neue Haltestelle «Biel/Bienne Bözingenfeld/Champs-de-Boujean». Den Start der Hauptarbeiten feierten Wolf-Dieter Deuschle, Vorsteher Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Bern, Erich Fehr, Stadtpräsident Biel/Bienne, und Werner Dähler, Leiter Projekte Region Mitte SBB Infrastruktur, am 23. Januar 2013 mit einem Spatenstich.

Die neue Regionalverkehrshaltestelle erhält zwei 160 Meter lange Aussenperrons. Sie werden durch eine neue Personenunterführung sowie Treppen und behindertengerechte Rampen verbunden. So gelangt man stufenfrei in die Niederflurzüge. Die Haltestelle selber stattet die SBB nach bewährtem Standard aus, mit je einem überdachten Warte- und Infobereich, Billettautomat, Entwerter und Sitzbänken. Weiter entstehen rund 120 Veloparkplätze, zwei Drittel davon gedeckt. Um Bahn und Bus optimal zu verknüpfen, verlegt die Stadt Biel zudem die Bushaltestelle «Mohnweg» der Verkehrsbetriebe Biel (vb) zur neuen Bahnhaltestelle. Auch das geplante Regiotram zwischen Nidau und Biel soll später vor die neue Bahnhaltestelle führen.

Die Kosten für den Bau der neuen Haltestelle belaufen sich auf rund 14 Mio. Franken. Der Kanton Bern übernimmt davon rund 6,5 Mio. Franken, die Stadt Biel 4,5 Mio. Franken. 3 Mio. Franken trägt der Bund via Infrastrukturfonds bei. Die neue Haltestelle ist nicht der einzige Komfortgewinn auf der Jurasüdfusslinie. In Solothurn erstellt die SBB seit Ende August 2012 die neue Haltestelle «Solothurn Brühl». Ab Juni 2013 baut sie eine neue, zentraler gelegene Haltestelle in Bellach. Diese löst die bestehende Haltestelle am Dorfrand ab. Diese beiden Haltestellen gehen ebenfalls im Dezember 2013 in Betrieb. Dank dem Einsatz der flinken Flirt-Züge mit ihrem hohen Beschleunigungs- und Bremsvermögen verlängern sich die Fahrzeiten im Regionalverkehr trotz zwei zusätzlicher Halte nicht.

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