Eröffnung neue S-Bahn St.Gallen: Mehr öffentlicher Verkehr für die Ostschweiz.

Bundesrätin Doris Leuthard weihte heute zusammen mit den Vertretern des Kantons St.Gallen, des Bundesamtes für Verkehr (BAV), der SBB, Südostbahn (SOB) und Thurbo in St.Gallen die neue S-Bahn ein. Ab dem 15. Dezember 2013 profitieren Pendlerinnen und Pendler in der Region von besseren Verbindungen, optimalen Anschlüssen, modernem Rollmaterial sowie einer verbesserten Bahninfrastruktur.

Unter dem Motto «Besser verbunden» weihte heute Bundesrätin Doris Leuthard zusammen mit Vertretern des Kantons St.Gallen, des BAV, der SBB, SOB und Thurbo die neue S-Bahn St.Gallen offiziell ein. «Mit seiner S-Bahn hat der Kanton St.Gallen die Weichen bereits richtig gestellt: Die Schweiz braucht einen starken und sicheren öffentlichen Verkehr. Investitionen in häufigere Verbindungen, bessere Anschlüsse und modernere Züge bringen der Bevölkerung viele Vorteile und eine bessere Zukunft. Denn wer den Zug verpasst, landet auf dem Stumpengleis der Welt.», erklärte die Vorsteherin des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Als symbolischer Akt befestigte die Bundesrätin ein grünes Seil auf dem neu erstellten Perron 4 am Bahnhof St.Gallen. Dieses trugen 116 Schulkinder als Vertretende der Ostschweizer Gemeinden zur Lokremise und wiesen die Gäste so zu den offiziellen Ansprachen. Für den St.Galler Regierungsrat Benedikt Würth symbolisiert das grüne Seil die neue S-Bahn St.Gallen und verdeutlicht die noch besseren Verbindungen im öffentlichen Verkehr: «Ein grosser Teil der Bevölkerung im Kanton St.Gallen profitiert vom neuen Fahrplan, sei es mit Bus oder Bahn.»

Mehr ÖV für alle

Die neue S-Bahn St.Gallen bringt der Ostschweiz ab dem Fahrplanwechsel am
15. Dezember 2013 ein markant verbessertes Angebot: So kommt auf den wichtigsten Linien des Grossraums St.Gallen der integrale Halbstunden-, teilweise sogar Viertelstundentakt. Die Umsteigezeiten innerhalb des gesamten St.Galler S-Bahn-Netzes werden optimiert und die Anschlüsse an die Bus-Linien sowie die nationalen Verbindungen verbessert. Die Kundinnen und Kunden der neuen S-Bahn St.Gallen reisen zukünftig nicht nur schneller, sondern auch bequemer durch die Ostschweiz. Alle Züge verkehren mit modernen und klimatisierten Fahrzeugen. Für den Rheintal-Express sind bereits seit Juni dieses Jahres die modernen Doppelstocktriebzüge der neusten Generation unterwegs. Ernst Boos, Geschäftsführer Thurbo, ist stolz auf das neue ÖV-Angebot: «Thurbo ist die grösste Anbieterin und wir kennen das Betriebsgebiet bestens. Es freut mich zu sehen, was wir mit den anderen Transportunternehmen zusammen für unsere Kundinnen und Kunden erreicht haben.»

Besseres Bahnangebot dank Infrastrukturausbauten

Für die Angebotsverbesserungen haben die SBB und SOB seit 2011 verteilt über den ganzen Kanton St.Gallen zahlreiche Infrastrukturprojekte wie Bahnhofausbauten, Erweiterungen von Gleisanlagen und Anpassungen an der Signalisierung realisiert. Zusätzlich wurden die Bahnhöfe behindertengerecht gestaltet. Andreas Meyer, CEO der SBB, freut besonders, dass «wir den umfangreichen Ausbau unserer Infrastruktur termingerecht, im Budgetrahmen und ohne Zwischenfälle abschliessen konnten. Und das wie in der Schweiz üblich unter dem rollenden Rad ohne Einschränkungen des Angebots für unsere Kundinnen und Kunden.» Für Thomas Küchler, CEO der SOB, geht eine intensive Vorbereitungsphase zu Ende: «Wir haben in den letzten Wochen einen eigentlichen Marathon geleistet. Ich freue mich sehr auf die Neuerungen: neue Kundinnen und Kunden, neue Mitarbeitende und neuer Lokführer-Standort in Sargans.»

Die Gesamtinvestitionen für die neue S-Bahn St.Gallen betragen rund 270 Millionen Franken. Diese werden grösstenteils durch den Bund finanziert. Verschiedene Investitionen, welche für die S-Bahn St.Gallen getätigt wurden, dienen gleichzeitig auch dem Anschluss der Schweiz an das europäische Eisenbahnnetz (Ausbau der Strecken Zürich–München und St. Gallen–Stuttgart).

Weitere Informationen:
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