WC im Zug: Die SBB investiert in ein frisches Kleid für die Toiletten im Zug.

Bis Ende Oktober 2013 bekommen die über 700 Toiletten der IC2000- und ICN-Flotte ein neues Erscheinungsbild: Sie werden mit einer Folie beklebt und mit einem Duftspender ausgerüstet. Ein erfolgreicher Pilotversuch hat 2011 gezeigt, dass die Reisenden Toiletten in einem hellen Erscheinungsbild wesentlich angenehmer finden. Zurzeit sind 96 Prozent aller Toiletten im Fern- und Regionalverkehr verfügbar. Die SBB investiert pro Jahr 10 Millionen Franken in die Instandhaltung der Toilettensysteme.

Saubere und schön gestaltete Toiletten sind für die Kundinnen und Kunden der SBB mitentscheidend für ein angenehmes Reiseerlebnis. Mit einer neuen WC-Welt investiert die SBB in die Sauberkeit und das Erscheinungsbild der rollenden Toiletten: Ein Waldausschnitt, eine Bergwelt mit Panorama, hellblaue Kacheln und ein blauer Himmel mit Schleierwolken. Mit diesen vier Motiven beklebt die SBB bis Ende Oktober 2013 die Toiletten der IC2000 und ICN-Flotte. Dazu kommt ein Duftspender, der üble Gerüche neutralisiert und für einen dezenten, frischen Duft in den WC im Zug sorgt. «Die Reisenden finden die Toiletten so deutlich angenehmer», erklärte Jeannine Pilloud an der heutigen Medienkonferenz in Zürich. Das habe die Marktforschung während dem Pilotversuch 2011 gezeigt. Und betont: «Die Toiletten sind sauber – sie werden täglich einmal gereinigt und mehrmals kontrolliert.»

Vier Millionen Spülungen pro Monat

In die Instandhaltung der geschlossenen Toilettensysteme investiert die SBB jedes Jahr 10 Millionen Franken, bis 2014 kommen 14 Millionen für Entsorgungsanlagen und WC-Systeme dazu. Im Fern- und Regionalverkehr sind zurzeit 96% der WC verfügbar. Täglich wird der Spülknopf gut 135‘000 Mal betätigt, das ergibt rund vier Millionen Spülungen pro Monat. Pro 7‘000 Spülungen tritt ein Defekt auf, drei von vier Störungen sind innert Tagesfrist behoben.

Umweltfreundlich unterwegs

Zurzeit sind insgesamt 3549 WC in Zügen der SBB unterwegs, davon sind 1435 offene Systeme (Plumpsklo), von den 2114 geschlossenen Systemen sind 1150 mit einem Bioreaktor ausgerüstet und 964 mit einem Fäkalientank. Ab Ende 2016 sollen nur noch rund 180 Wagen ohne geschlossene WC im gelegentlichen Einsatz stehen, etwa für den Zusatzverkehr an wenigen Tagen im Jahr. Die umweltfreundlichen Bioreaktoren brauchen pro Spülung nur rund 5 Deziliter Wasser, im Haushalt sind es 9 bis 12 Liter. Zudem müssen diese WC-Typen nur alle zwei bis drei Monate entleert werden, die Fäkalientanks dagegen alle zwei bis drei Tage.

Bilder von der Medienkonferenz und den neuen WC-Welten stehen heute ab 15 Uhr zur Verfügung. Einen Kurzfilm zum Thema «WC im Zug» finden Sie unter www.sbb.ch/wc-film.

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