Gesamtperspektive Raum Basel vorgestellt: SBB und Basler Kantone stärken Zusammenarbeit.

Bis Ende 2013 entwickelt die SBB zusammen mit den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt eine Gesamtperspektive für den Raum Basel. Sie zeigt Angebotserweiterungen für die Kundinnen und Kunden sowie Entwicklungsareale in der Region auf. Diese übergreifende Steuerung an Entwicklungsprojekten ist gesamtschweizerisch ein Novum.

Die SBB setzt sich zusammen mit den beiden Basler Kantonen für eine langfristige und umfassende Entwicklung der Verkehrsangebote in der Nordwestschweiz ein. Dafür entwickeln sie bis Ende 2013 eine Gesamtperspektive, die aufzeigen soll, wie Bahnangebot, Bahnanlagen und Bahnareale in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft in den nächsten zwei Jahrzehnten entwickelt werden können. Die Entwicklung einer Gesamtperspektive als Gefäss der organisatorischen Zusammenarbeit ist gesamtschweizerisch ein Novum. Am heutigen Spitzentreffen haben Andreas Meyer, CEO der SBB AG, Sabine Pegoraro, Vorsteherin der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion, sowie Hans-Peter Wessels, Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartementes Basel-Stadt, die Fortschritte bei den Eckwerten der Gesamtperspektive besprochen.

Rahmenplan für Knoten Basel setzt Leitplanken

Eine der technischen Grundlagen der Gesamtperspektive stellt der Rahmenplan für den Knoten Basel dar, welcher die SBB in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen seit 2006 erarbeitet hat. Der Rahmenplan zeigt auf, wie sich der Bahnknoten Basel in den nächsten 20 bis 30 Jahren entwickeln soll und welche Flächen in Zukunft zur Erweiterung des Bahnangebots benötigt werden. Für die meisten Elemente der zukünftigen Entwicklung hat die SBB zusammen mit den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und dem Bund bereits Lösungsansätze konkretisiert. Dazu gehört beispielsweise die Entflechtung in Pratteln oder die Leistungssteigerung in der östlichen Ein- und Ausfahrt beim Bahnhof Basel SBB.

Der Rahmenplan geht davon aus, dass der Bahnhof Basel SBB «Hauptbahnhof» im Raum Basel bleibt und die S-Bahn-Züge langfristig unterirdisch von Basel SBB nach Basel Badischer Bahnhof via Innenstadt (Herzstück) fahren, später ergänzt mit einem Ypsilon-Abzweiger Richtung Basel St. Johann–St.-Louis. Ausgehend vom Rahmenplan sind darum für künftige Generationen von Pendlerinnen und Pendlern die nötigen Flächen für den Ausbau der Zulaufstrecken zu reservieren. Wer mehr Züge in den Bahnhof bringt, bringt auch mehr Menschen in den Bahnhof. Auch hier ist es darum wichtig, sich für den Ausbau von Perrons und Zugängen die nötigen Optionen offen zu halten.

Die Entwicklung des Schienenverkehrs im Raum Basel wird am Trinationalen Bahn-Kongress bk13, der am 15. und 16. Mai in Basel stattfindet, vorgestellt und diskutiert. Basel ist der wichtigste Grenzübergang im Bahnverkehr mit der Schweiz. Hier kreuzen sich Hochgeschwindigkeits- und Fernverkehrszüge aus Frankreich und Deutschland, der wachsende internationale Güterverkehr sowie der regionale Schienenverkehr.

1. Trinationaler Bahnkongress bk13

Im Zentrum des ersten Trinationalen Bahn-Kongresses bk13 «Bahnknoten Basel – Gateway oder Nadelöhr?» steht die Entwicklung des Schienenverkehrs in der trinationalen Region Basel. 25 Topreferenten, unter anderem Andreas Meyer, CEO SBB AG, Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG Baden-Württemberg, sowie Jacques Mazars, Directeur Régional SNCF, informieren am 15. und 16. Mai 2013 im Congress Center Basel über die anstehenden Herausforderungen.

Weitere Informationen sind zu finden auf www.bk13.chLink öffnet in neuem Fenster. und Anmeldung unter Tel. Nr. 061 261 43 31.

Zitate der Referierenden

Kanton Basel-Stadt

  • Dr. Hans-Peter Wessels, Regierungsrat, Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements: «Mit der Gesamtperspektive setzen wir uns gemeinsam für eine langfristige, koordinierte Entwicklung des Schienenverkehrs im Raum Basel ein. Damit unterstreichen wir unseren Willen, dem Schienenverkehr auch in Zukunft höchste Priorität einzuräumen.»

Kanton Basel-Landschaft

  • Dr. Sabine Pegoraro, Regierungspräsidentin, Vorsteherin des Bau- und Umweltschutzdirektion: «Eine umfassende, institutionalisierte Zusammenarbeit bietet grosse Chancen für die Zukunft. Diese neue Zusammenarbeit stellt die Planungsgefässe von SBB und Kantonen grundlegend auf neue gemeinsame Fundamente. Das harmonisiert die Bestrebungen von SBB und den Kantonen – nicht nur in Bezug auf die Bereitstellung von zielgerichteten Öv-Angeboten, sondern generell im Hinblick auf die Förderung der wirtschaftlichen Attraktivität dieser Region.»

SBB

  • Andreas Meyer, CEO SBB AG: «Die gemeinsam mit den Kantonen zu entwickelnde Gesamtperspektive Nordwestschweiz gestaltet mit mehreren zusammenhängenden Entwicklungsprojekten die Verkehrszukunft in der Nordwestschweiz. Wir wollen für die Kundinnen und Kunden in der Region Basel das Angebot in Zukunft weiter ausbauen – von Liestal bis zum Euro-Airport, von Basel-Nord bis ins Laufental.»

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