Solothurn: Neue Haltestelle heisst «Solothurn Allmend».

Die neue Bahnhaltestelle im Solothurner Entwicklungsschwerpunkt Obach Mutten Ober- und Unterhof heisst definitiv «Solothurn Allmend». Stadtpräsident Kurt Fluri taufte die im Rohbau fertiggestellte Haltestelle an einer Baustellenführung am 10. Juni 2013 auf den neuen Namen. Die Haltestelle ist seit August 2012 im Bau. Dank ihr gelangen die Reisenden im Westen Solothurns ab Dezember 2013 noch rascher und komfortabler zum Zug.

Ein neuer Name für die neue Bahnhaltestelle: Stadtpräsident Kurt Fluri taufte die Haltestelle, welche im August 2012 unter dem Projektnamen «Solothurn Brühl» in Bau gegangen ist, an einer Baustellenführung am 10. Juni 2013 auf den Namen «Solothurn Allmend». Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den neuen Namen im üblichen Vernehmlassungsverfahren im Herbst 2012 prüfen lassen und Anfang 2013 genehmigt. «Der Name der nahe gelegenen Allmendstrasse deutet bereits darauf hin, dass sich in diesem Stadtteil früher die Allmend befunden hatte», erklärte Fluri die Namenswahl. «Dies soll sich im Namen der neuen Haltestelle entsprechend widerspiegeln», so Fluri.

«Die neue Haltestelle ist im Rohbau fertig gestellt, die beidseitigen Lärmschutzwände sind montiert, wir sind mit den Arbeiten auf Kurs», bilanzierte SBB-Projektleiterin Carola Wasmuth. In den kommenden Monaten erfolgen die Belagsarbeiten auf Vorplatz, Treppen und Rampen. Über letztere gelangt man künftig stufenfrei zu den beiden 160 Meter langen Aussenperrons. Diese stattet das Bauteam mit je einem überdachten Warte- und Infobereich, Billettautomaten, Entwerter und Sitzbänken aus sowie der Beleuchtung. Die bestehende Personenunterführung Brühlgraben-Allmendstrasse, welche als Verbindung unter den Gleisen dient, erhält zudem einen neuen Anstrich und eine neue Beleuchtung. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 geht die neue Haltestelle in Betrieb.

Im Dreieck von Bahnlinie, Brühlgrabenstrasse und Erlenweg baut die Stadt Solothurn ab August 2013 eine neue Bushaltestelle mit Wendeschlaufe für die Linie 6 des «Busbetriebs Solothurn und Umgebung» (BSU). «Damit sorgen wir für eine optimale Verknüpfung von Bahn und Bus im Solothurner Entwicklungsschwerpunkt Obach Mutten Ober- und Unterhof», erläuterte Daniel Laubscher, Chef Stadtplanung Solothurn. Die Linie 6 wird ab Dezember 2013 bis zur neuen Haltestelle verlängert. Momentan schüttet ein Bagger Erde auf den Baugrund. Sinn und Zweck dieser sogenannten «Vorbelastung» ist, die Tragfähigkeit des Baugrundes zu verbessern, so dass die Buswendeschlaufe später darauf erstellt werden kann. Parallel zu den Schüttungen erstellt das Bauteam auf der Südseite der neuen Haltestelle 80 gedeckte Veloabstellplätze. Weitere 44 gedeckte Veloabstellplätze entstehen auf der Nordseite. So kann, wer immer will, die «letzte Meile» zwischen Haltestelle und Haustür bequem auf zwei Rädern zurücklegen.

Die Kosten für den Bau der neuen Haltestelle «Solothurn Allmend» belaufen sich auf 9,86 Mio. Franken. Der Kanton Solothurn mit seinen Gemeinden übernimmt 60 Prozent des Gesamtbetrages, 40 Prozent übernimmt der Bund via Agglomerationsprogramm. Die Stadt Solothurn investiert zusätzlich rund 700 000 Franken in den Bau der neuen BSU-Haltestelle.

Dreifacher Komfortgewinn auf der Jurasüdfusslinie

Die neue Haltestelle «Solothurn Allmend» ist nicht der einzige Komfortgewinn auf der Jurasüdfusslinie. In Biel/Bienne erstellt die SBB seit Dezember 2012 die Haltestelle «Biel/Bienne Bözingenfeld/Champs-de-Boujean». Auch sie erschliesst ein aufstrebendes städtisches Entwicklungsgebiet. Seit April 2013 baut die SBB zudem eine neue, zentraler gelegene Haltestelle in Bellach. Diese löst die bestehende Haltestelle am Dorfrand ab. Die beiden Haltestellen gehen ebenfalls im Dezember 2013 in Betrieb. Dank dem Einsatz der flinken Flirt-Züge mit ihrem hohen Beschleunigungs- und Bremsvermögen verlängern sich die Fahrzeiten im Regionalverkehr trotz zwei zusätzlicher Halte nicht. Für weitere Infos: www.sbb.ch/bahnausbauten

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