Olten: SBB und Stadt entwickeln das Areal Bahnhof Nord.

Die SBB und die Stadt Olten wollen das zentral gelegene Areal Bahnhof Nord nachhaltig und etappenweise entwickeln. An der heutigen Medienkonferenz haben Vertreter der SBB, der Stadt Olten und des Kantons Solothurn anlässlich der Planauflage über das Projekt informiert.

Im letzten Jahr haben die Stadt Olten und die SBB die Bevölkerung im Rahmen der Mitwirkung zum Gestaltungsplanverfahren über das Projekt Areal Bahnhof Nord informiert. Die Oltnerinnen und Oltner haben davon Gebrauch gemacht und zahlreiche Anregungen und Hinweise eingebracht. «Dass der Tenor dieser Rückmeldungen eindeutig positiv war, hat uns sehr gefreut», sagte der Oltner Stadtpräsident Martin Wey gegenüber den Medien.

Die SBB, die Stadt Olten und der Kanton Solothurn haben gemeinsam einen Gestaltungsplan für das Areal Bahnhof Nord erarbeitet. Dieser regelt die Rahmenbedingungen für die Überbauung des Areals und wird nun öffentlich aufgelegt. Heute haben die Partner über das Projekt informiert. «Das Gebiet soll zu einem attraktiven neuen Stadtteil von Olten werden», sagte Jürg Stöckli, Leiter von SBB Immobilien.

Urbaner Lebensraum wird in Etappen realisiert.

Das knapp drei Hektar grosse Areal Bahnhof Nord befindet sich im Zentrum von Olten, direkt beim Bahnhof. Mit bis zu 2000 neuen Arbeitsplätzen und mindestens 150 Wohnungen soll es zu einem belebten, urbanen Lebensraum werden. Vielseitige Angebote in den Bereichen Gastronomie und Kultur sowie verschiedene Dienstleistungen vervollständigen den nachhaltigen Nutzungsmix. Im Zentrum des Areals wird derzeit die neue Betriebszentrale Mitte gebaut, welche die SBB ab Ende 2014 bis Mitte 2016 schrittweise in Betrieb nehmen wird. Ab 2016 bis 2020 werden auf dem Areal in mehreren Bauetappen die Neubauten realisiert. Die neuen Gebäude werden eine Höhe von bis zu 13 Geschossen – respektive maximal 46 Metern – aufweisen.

Der südliche Arealabschluss bringt einen klaren Akzent zum neuen Bahnhofplatz hin. Die Planung sieht eine spannende Abfolge von grosszügigen Frei- und Erschliessungsräumen vor. Ein wesentliches Element des Konzeptes ist das Nebeneinander der bestehenden, geschützten Altbauten und der modernen Neubauten.

Alle Neubauten werden Minergie-Standards oder vergleichbare Umweltstandards erfüllen. Entscheidend für die Mobilitätsplanung ist die Bahnhofsnähe. Die Nutzung des öffentlichen Verkehrs, respektive der Fuss- und Veloverkehr stehen klar im Zentrum – das Parkplatzangebot ist begrenzt, die Arealzufahrten sind konzentriert. Insgesamt investieren SBB und Dritte rund 200 Millionen Franken in die Entwicklung des Areals.

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