Regio-Doppelstockzüge: Keine Anpassungen im Design der ersten Klasse.

In den Doppelstockzügen für Regio-Express Strecken wird die Innenraumgestaltung der ersten Klasse nicht verändert. Das hat die SBB entschieden, nachdem sie in den vergangenen Wochen die Fahrgäste unter anderem zur Art der Bestuhlung befragt hatte. Ein Wechsel von der bisherigen 2+2 auf 2+1-Bestuhlung wurde von der Mehrheit der Befragten zwar begrüsst, aber der kleine Anstieg der Zufriedenheitswerte rechtfertigt die Verringerung der Sitzplätze und den teuren Umbau nicht.

Die gewohnte Fernverkehrs-Bestuhlung (2+1 Sitze) für die erste Klasse schnitt bei den befragten Fahrgästen zwar besser ab als die verwendete 2+2-Bestuhlung. Auf der typischen RE-Strecke Zürich HB–Schaffhausen war der Unterschied zwischen den beiden Bestuhlungs-Varianten nicht sehr gross: 69 Prozent der Befragten hielten hier die 2+2- Bestuhlung im Regio-Dosto für vertretbar. Die getestete Beleuchtungsvariante zeigte keine Effekte und die Klimatisierung wurde generell als sehr gut beurteilt. Für die SBB ist aufgrund dieser Ergebnisse klar, dass keine Anpassungen im Design der ersten Klasse ausgelöst werden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Reduktion der Sitzplätze vermehrt Stehplätze zur Folge hätte. Auf Strecken wie Zürich–Chur ist der Regio-Dosto zudem nur eine Übergangslösung, bis neue Fernverkehrszüge zum Einsatz kommen. Die durchschnittliche Verweildauer bei Regio-Express-Linien beträgt rund 20 Minuten.

Andere Bestuhlung entspricht keinem breiten Kundenbedürfnis.

Der Regio-Dosto von Stadler Rail ist ein moderner Zug mit Klimatisierung, Niederflureinstieg und Infomonitoren. Er kommt bei den Fahrgästen grundsätzlich sehr gut an. Eingesetzt werden die Züge in der Zürcher S-Bahn, aber auch auf Regio-Express-Linien im Fernverkehr.

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