SBB schafft täglich rund 2500 zusätzliche Sitzplätze: Mit dem Zug an die Expo Mailand 2015.

Heute in einem Jahr, am 1. Mai 2015, öffnet die Weltausstellung Expo 2015 in Mailand für sechs Monate ihre Tore. Die SBB und Trenitalia bereiten sich auf den Besucheransturm vor, das Angebot für die Anreise mit dem Zug steht bereits. Täglich werden jeweils vier, ab August sogar fünf Extrazüge mit rund 2500 zusätzlichen Sitzplätzen aus allen Landesteilen an den Messebahnhof Rho Fiera Milano und zurück fahren. So ist ein EXPO-Besuch auch als Tagesreise möglich.

Eine Weltausstellung in unmittelbarer Nachbarschaft – das wird die Expo 2015 in Rho Fiera bei Mailand, die in genau einem Jahr eröffnet wird. Leitthema ist «nutrire il pianeta – energia per la vita» (den Planeten ernähren, Energie für das Leben). Erwartet werden rund 20 Millionen Besucherinnen und Besucher. Um dem erwarteten Ansturm zu begegnen, hat die SBB mit Trenitalia bereits das Zusatzangebot für die sechs Monate dauernde Weltausstellung festgelegt. «Neben den Zügen, die sowieso fahren, schaffen wir täglich rund 2500 zusätzliche, reservierbare Sitzplätze», sagt der SBB Projektleiter für die Expo, Claudio Guidotti. Die EC-Züge auf der Simplon-Strecke Genf – Milano und Basel – Milano halten während der EXPO zusätzlich am Messebahnhof Rho Fiera Milano.

Morgens und abends fahren jeweils direkte Züge von Genf, Basel und Lugano nach Rho Fiera Milano und zurück. Die Fahrzeiten sind so festgelegt, dass ein Tagesausflug möglich ist: Ankunft der fünf Extrazüge ist zwischen 10.15 Uhr und 12 Uhr, Abfahrt im Hinblick auf letzte Anschlüsse zwischen 18.15 und 20.30 Uhr. Ab Zürich HB nach Rho Fiera gibt es drei zusätzliche Verbindungen, einmal direkt via Simplon und zwei Verbindungen mit Umsteigen in Lugano.

Für ein möglichst attraktives öV-Angebot auch für Hotelgäste arbeitet die SBB mit RailAway, STC, railtour Suisse, Swiss Travel System und den touristischen Regionen (vor allem Tessin und Wallis). «Die SBB soll zudem offizielle Verkaufsstelle für Expo-Tickets sein», sagt Claudio Guidotti. Der Vorverkauf soll noch im 2014 anlaufen.

Die Neue Eisenbahn Alpen Transversale NEAT – Schlüssel für einen leistungsfähigen Personen- und Güterverkehr durch die Alpen.

Der schnellste Weg vom Norden in den Süden und umgekehrt führt seit je her über oder durch die die Alpen. Der Bau komfortabler und sicherer Verkehrswege auf den Transitachsen sind prägende Episoden in der Geschichte der Schweiz. Die von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und vom Bundesamt für Verkehr (BAV) anlässlich des Giro del Gusto in Mailand präsentierte Multimedia-Show setzt sich mit dieser Motivation auseinander. Auf einer Länge von nur 12 Metern findet das statt, was in der Realität im künftigen Gotthard Basistunnel, dem längsten Eisenbahntunnel der Welt, auf einer Länge von 57 km abläuft. Die wenigen Schritte in der Multimediapräsentation vom Süden durch das Ungewisse in den Norden symbolisieren das weltweit grösste Bauprojekt für den Personen- und Güterverkehr der Eisenbahn.

Die Vorzüge effizienter Eisenbahnverbindungen von Italien in Richtung Norden bekannt zu machen, war für die SBB und das BAV ein wichtiger Beweggrund sich am Giro del Gusto in Mailand zu beteiligen. Insbesondere die Inbetriebnahme des Gotthardbasis Tunnels 2016, der für die Schweizer Werte Innovationskraft. Präzision und Zuverlässigkeit steht, war dabei ein wesentlicher Punkt. Angebotsverbesserungen mit kürzeren und komfortableren Fahrzeiten im Personenverkehr von Mailand in die deutsche Schweiz oder nach Deutschland und Frankreich sowie Leistungssteigerung für den Güterverkehr auf der Achse Genua bis Rotterdam dank effizienteren Bahnverbindungen sind nur einige Vorteile der Basistunnel am Gotthard, Mt. Ceneri und Lötschberg.

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