Kreuzlingen Hafen: Ausbau der Bahninfrastruktur für Regioexpress.

Ab Dezember 2015 werden die regionalen Zentren St. Gallen und Kreuzlingen / Konstanz mit dem Regioexpress direkter und schneller verbunden. Dafür baut die SBB im Auftrag des Bundes zwischen St. Gallen und Kreuzlingen Hafen die Infrastruktur aus.

Mit dem Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz wird die Region Ostschweiz als Wirtschafts- und Tourismusstandort gestärkt. Zur Umsetzung des Angebotskonzeptes investiert die SBB im Auftrag des Bundes rund 26 Millionen Franken in verschiedene Ausbauten zwischen Romanshorn und Kreuzlingen Hafen. Bis Ende 2015 entstehen in Kreuzlingen Hafen ein neues Kundencenter mit Treppe und Rampe sowie eine Personenunterführung zum neuen, überdachten Aussenperron. Zudem wird das bestehende Perron verlängert. «Die Arbeiten sind auf Kurs. Wir werden rechtzeitig zum Seenachtsfest im August 2015 alle drei Gleise und die neue Publikumsanlage in Betrieb nehmen können», bestätigt Stefan Windmüller, Gesamtprojektleiter der SBB Infrastruktur. Darüber hinaus passt die SBB die Bahnanlagen in Uttwil und Altnau an, damit zukünftig Zugskreuzungen möglich sind. In Uttwil sind diese bereits realisiert; in Altnau werden sie im Oktober 2015 abgeschlossen sein. In Romanshorn wird die SBB voraussichtlich im nächsten Jahr zwei Spurwechsel bauen, die schnellere Zugskreuzungen erlauben.

Neuer Regioexpress bringt kürzere Fahrzeit.

Darüber hinaus investiert die SBB bis Dezember 2018 in zahlreiche Infrastruktur-ausbauten in der Ostschweiz, welche die folgenden Angebotsverbesserungen
ermöglichen:

  • Bessere Anschlüsse in Schaffhausen, Kreuzlingen, Romanshorn und Rorschach (Fahrzeitgewinn bis 10 Minuten)
  • Fernverkehrs-Vier-Zugskonzept Zürich–St. Gallen in der Hauptverkehrszeit
    (2 IR und 2 IC pro Stunde). Fahrzeitverkürzung und bessere Anschlüsse in
    St. Gallen
  • Durchgehender Halbstundentakt auf allen S-Bahn Linien im Kanton Thurgau
  • Zusätzliche schnelle S-Bahn zwischen Romanshorn und Weinfelden.

Neben diesen Ausbauten steht für die SBB der Unterhalt der Bahninfrastruktur im Zentrum. «Die Einführung des Regioexpress erfordert eine Modernisierung der Bahnanlagen. Aber ganz allgemein weist der Gleiskörper einen immer grösseren Instandhaltungsbedarf aus», erklärte Markus Geyer, stellvertretender Leiter SBB Infrastruktur. Gründe dafür sind das wachsende Verkehrsaufkommen, die immer schnelleren und schwereren Züge, der Ausbau der Bahninfrastruktur und der bestehende Nachholbedarf.

Koordinierter Unterhalt entlastet Anwohner.

Weiterführender Inhalt

Kontakt.

SBB AG

Kommunikation
Hilfikerstrasse 1
Postfach 65
3000 Bern