Forschung für die Eisenbahn: SBB verstärkt Zusammenarbeit mit Hochschulen.

Die SBB verlängert die Forschungszusammenarbeit mit der Universität St. Gallen und schliesst neu gleichwertige Kooperationsverträge mit den technischen Hochschulen ETH Zürich und EPF Lausanne ab. Damit sollen auch künftig Innovationen für die Weiterentwicklung des Schweizer Bahnsystems geschaffen werden.

Seit den Anfängen der Eisenbahngeschichte in der Schweiz spielen Wissenschaft und Forschung eine wichtige Rolle: Neuste Erkenntnisse und innovative Technologien waren schon immer treibende Kräfte in der Entwicklungsgeschichte des Bahnsystems Schweiz. Um es auch künftig weiterzuentwickeln, verlängert die SBB die seit 2009 bestehenden Forschungsverträge mit der Universität St. Gallen um weitere fünf Jahre. Ausserdem intensiviert die SBB mit gleichwertigen Kooperationsverträgen ab Januar 2015 die Zusammenarbeit mit den technischen Hochschulen ETH und EPFL. Ein Forschungsrat aus Wissenschaftlern verschiedener Schweizer Hochschulen und Universitäten sowie der SBB legt Themen fest, die dann von den wissenschaftlichen Mitarbeitern der Hochschulen untersucht werden. In die Zusammenarbeit investiert die SBB je Hochschule 150 000 Franken pro Jahr.

Laufender Forschungsfonds weiter aufgestockt

Bereits 2010 hat die SBB zudem einen Forschungsfonds eingerichtet. Ab diesem Jahr stockt die SBB den Fonds um 100 000 Franken auf insgesamt 300 000 Franken pro Jahr auf. Für den öffentlichen Verkehr relevante Themen werden öffentlich ausgeschrieben, und Forschende aus allen Schweizer Hochschulen können sich mit Projekten bewerben. Der Forschungsrat wählt den gehaltvollsten Ansatz aus und bestimmt die Höhe der finanziellen Unterstützung durch den Forschungsfonds.

Aktuelle Forschungsthemen dienen dem öV der Zukunft

In den letzten Jahren haben sich die Kundenbedürfnisse stark in die digitale Welt verschoben. Auch weitere Kapazitätssteigerungen im Schweizer Schienennetz werden künftig eher durch technologische Innovationen als durch teuren Infrastrukturausbau erreicht. Fragestellungen für künftige Forschungsprojekte sind beispielsweise: Wie können Verfügbarkeit, Kapazität und Qualität des Schweizer Schienennetzes kosteneffizient verbessert werden, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen? Oder wie können Prozesse in komplexen Unternehmen, die sich in einem stark regulierten Markt befinden, optimiert werden?

Weiterführende Informationen sind zu finden unter www.sbb-lab.chLink öffnet in neuem Fenster..

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