Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen: Erfolgreiches Jahr für die SBB Transportpolizei.

Im Jahr 2014 begleitete die SBB Transportpolizei insgesamt 286 Event- und Sportanlässe und Fanextrazüge. Rund 32 400 Personen wurden in Zügen und an Bahnhöfen kontrolliert und davon 1 850 festgenommen und den Kantons- und Stadtpolizeien übergeben. Am jährlich stattfindenden Korpsrapport in Olten zog die Transportpolizei eine positive Jahresbilanz ihrer Leistungen. Dies bestätigen auch die Rückmeldungen der Reisenden. Das Sicherheitsgefühl hat 2014 zugenommen. Die Anzahl Tätlichkeiten gegen Mitarbeitende und Kunden sind rückläufig.

Der jährliche Korpsrapport bietet für die SBB Transportpolizei die Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Am diesjährigen Rapport präsentierte Jürg Monhart, Kommandant a.i., Zahlen und Fakten zum schweizweit tätigen Polizeikorps, welches rund 210 Polizistinnen und Polizisten umfasst. Die Transportpolizei kontrollierte im vergangenen Jahr rund 32 400 Personen und nahm davon 1 850 Personen fest, um sie an die jeweilige Kantons- oder Stadtpolizei zu übergeben. Die Transportpolizisten der SBB begleiteten insgesamt 286 Event- und Sportanlässe sowie Fanextrazüge.

Die Transportpolizei ist auch im Präventionsbereich präsent: Ende Jahr wurde zusammen mit der deutschen Bundespolizei eine grenzüberschreitende Präventionsaktion gegen Taschendiebe durchgeführt, welche von den Reisenden sehr geschätzt wurde. Geplant sind weitere gemeinsame Einsätze mit internationalen Partnern. Die SBB Transportpolizei will die Zusammenarbeit mit anderen Polizeibehörden noch effizienter gestalten. Dafür braucht es aus Sicht der SBB Transportpolizei so bald wie möglich den Zugriff auf die polizeilichen Informationssysteme. Wegen den teilweise grenzüberschreitenden Kontrollen in Zügen ist auch die Aufnahme als Polizeibehörde in den internationalen Polizeiverträgen nötig. Zudem braucht es eine vernünftige Regelung bei den Ordnungsbussen, um beispielsweise Gleisüberschreitungen einfacher ahnden zu können.

Gäste zufrieden mit den Leistungen

Am Korpsrapport zeigten sich Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten (KKPKS), und Nationalrätin Edith Graf-Litscher, Vertreterin der Verkehrs- und Sicherheitskommission, mit den Leistungen der Transportpolizei zufrieden und erwähnten die gute, korpsübergreifende Zusammenarbeit. Die Gäste unterstützen sowohl die Anliegen der SBB Transportpolizei, als auch eine rasche Umsetzung in der Gesetzgebung.

Die SBB Sicherheitsstrategie

Die SBB setzt seit Jahren auf die Strategie «Prävention-Dissuasion-Repression». In der Prävention setzt die SBB mit dem Programm RailFair auf «Vorbeugen durch Mediation – Konfliktvermittlung». Die Dissuasion besteht aus uniformierter Präsenz, dazu kommt Videoüberwachung als technisches Hilfsmittel. Die Transportpolizei bildet die Repression. Die professionellen Kräfte intervenieren bei Straftaten und sorgen für die Einleitung der nötigen rechtlichen Schritte.

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