Neigezüge des Typs ETR 610: SBB kauft vier zusätzliche Züge bei Alstom.

Die SBB beschafft für rund 120 Mio. Franken vier weitere Neigezüge des Typs ETR 610 bei Alstom. Die Züge erhöhen ab Fahrplanjahr 2017 den Komfort im Nord-Süd-Verkehr und ergänzen die bestehende Flotte von 15 Fahrzeugen dieses Typs. Mit dieser Beschaffung hat die SBB genügend Züge ab der Inbetriebnahme des neuen Gotthardtunnels Ende 2016 bis zur Ablieferung der 29 neu bestellten Triebzüge von Stadler Rail Ende 2019.

Wenn Ende 2016 mit dem neuen Gotthard-Tunnel der längste Eisenbahntunnel der Welt in Betrieb geht, wird sich die Nachfrage im Gotthard-Verkehr markant erhöhen. Im Hinblick darauf hat die SBB im Oktober 2014 einen Vertrag mit Stadler Rail zur Lieferung von 29 neuen Triebzügen abgeschlossen – sie sollen ab Ende 2019 zum Einsatz kommen. Bis dahin verkehren die komfortablen und bei den Fahrgästen beliebten Neigezüge des Typs ETR 610.

Die SBB hat entschieden, für rund 120 Mio. Franken noch einmal vier Neigezüge desselben Typs bei Alstom zu beschaffen. Dies, um bis 2020 genügend Züge für den Nord-Süd-Verkehr via Gotthard und Simplon zur Verfügung zu haben, das zusätzliche Passagieraufkommen zu bewältigen und die operative Flexibilität zu erhöhen. Ein zusätzlicher ETR 610 ermöglicht zum Beispiel Doppeltraktionen und damit mehr Sitzplätze zwischen Genf und Mailand. Die zusätzlichen ETR 610 kann die SBB aus einer bestehenden Option einlösen. Sie sind baugleich mit der zweiten Serie und sollen ab Fahrplanjahr 2017 zum Einsatz kommen.

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