Unterhalt und Ausbau Bahninfrastruktur: SBB kauft Lokomotiven und Baudiensttraktoren.

Die SBB beschafft neue Fahrzeuge für den Unterhalt und Ausbau ihrer Bahninfrastruktur. Der Auftrag für 47 Rangier- und Streckenlokomotiven geht an die Alstom Schienenfahrzeuge AG, der Auftrag für 35 Baudiensttraktoren an Windhoff Bahn- und Anlagetechnik GmbH. Die neuen, leistungsfähigeren Fahrzeuge ermöglichen es der SBB, das steigende Bau- und Unterhaltsvolumen effizienter zu bewältigen.

Die SBB beauftragt die Alstom Schienenfahrzeuge AG mit dem Bau von 47 neuen Rangier- und Streckenloks. Der Auftrag für 35 neue Baudiensttraktoren geht an die Windhoff Bahn- und Anlagetechnik GmbH. Die SBB hatte die Aufträge im März 2014 öffentlich ausgeschrieben, heute hat sie den Zuschlag erteilt. Entscheidend für die Auftragsvergabe war die Erfüllung der Kriterien «Qualität» und «Wirtschaftlichkeit». Insgesamt investiert die SBB rund 265 Millionen Franken in diese Fahrzeuge.

Mit der Beschaffung erneuert die SBB die Schienenfahrzeugflotte der Infrastruktur. Diese hat heute ein Durchschnittsalter von 40 Jahren. Die neuen, leistungsfähigeren Fahrzeuge ermöglichen der SBB, das steigende Bau- und Unterhaltsvolumen mit weniger Fahrzeugen effizienter zu bewältigen. Ein gut unterhaltenes Schienennetz ist die Voraussetzung für einen pünktlichen Bahnbetrieb.

Die Auslieferung der neuen Rangier- und Streckenlokomotiven ist ab 2018 geplant. Sie werden für den Schienenbau und -unterhalt sowie in den Rangierbahnhöfen eingesetzt. Die neuen Fahrzeuge sind energieeffiziente Zwei-Kraft-Fahrzeuge, die auch elektrisch angetrieben werden können. Damit kann die SBB den Kohlendioxid-Ausstoss ihrer Fahrzeuge jährlich um bis zu 6000 Tonnen reduzieren. Die Baudiensttraktoren sollen ab 2017 ausgeliefert werden. Die Fahrzeuge werden für die Instandhaltung der Bahninfrastruktur eingesetzt. Sie besitzen einen thermischen «Multi Engine Antrieb» bestehend aus zwei Motoren, welche autonom steuerbar sind. Damit kann die SBB den Kraftstoffverbrauch reduzieren.

Dem Entscheid ging ein aufwändiges Verfahren gemäss Bundesgesetz und Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB/VöB) voraus. Dabei hielt sich die SBB an die gesetzlich definierten Grundsätze der Transparenz, der Förderung des Wettbewerbes, des wirtschaftlichen Einsatzes öffentlicher Mittel und der Gleichbehandlung aller inländischer und ausländischer Anbieter.

Die SBB unterhält das meistbefahrene Bahnnetz der Welt. 2014 verkehrten pro Hauptgleis und Tag im Schnitt 101 Züge. Was so intensiv genutzt wird, muss ge-pflegt werden: 2015 investiert die SBB über eine Milliarde in die Erneuerung des Schienennetzes. Dazu kommen jährlich Unterhaltsarbeiten von über 500 Millionen Franken.

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