SBB Bahnhofsuhren: SBB vergibt Auftrag für kleine SBB Uhrenanlagen.

Die SBB hat heute den Zuschlag für die Herstellung der kleinen SBB Uhrenan-lagen erteilt. Der Auftrag im Rahmen von rund 4 Millionen Franken geht an die Firma Mobatime aus Sumiswald.

Die SBB ersetzt in den nächsten Jahren einen Teil der Uhrenanlagen, die an kleineren Bahnhöfen installiert sind. Sie bestehen aus Zeitsignalempfänger und mehreren analogen SBB Bahnhofsuhren. Das vorgesehene Beschaffungsvolumen beträgt rund 4 Millionen Franken.

Der Auftrag geht an die Firma Mobatime aus Sumiswald, welche die zu erfüllenden Vergabekriterien im Wettbewerb am besten erfüllt hat. Dem Entscheid ging ein öf-fentliches Ausschreibeverfahren gemäss Bundesgesetz und Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB/VöB) voraus. Damit wurde den gesetzlich definierten Grundsätzen der Transparenz, der Förderung des Wettbewerbes, des wirtschaftlichen Einsatzes öffentlicher Mittel und der Gleichbehandlung aller inländischen und ausländischen Anbieter umfassend Rechnung getragen.

So funktionieren die SBB Bahnhofsuhren

Insgesamt sind an den Bahnhöfen 5200 SBB Bahnhofsuhren installiert, davon sind 10 Prozent kleine Uhrenanlagen. Die Bahnhofsuhren der kleinen Uhrenanlagen werden von Zeitsignalempfängern angesteuert, die das Zeitsignal direkt an die Uhren übertragen - vergleichbar mit einer Funkuhr im Haushalt. Die SBB Bahnhofsuhren der grossen Uhrenanlagen hingegen funktionieren über sogenannte Uhrenzentralen, die in einem elektrischen Schaltschrank eingebaut sind. Diese Uhrenzentralen erhalten die genaue Zeit ebenfalls vom Zeitsender in Frankfurt oder über einen GPS-Empfänger. Rein äusserlich unterscheiden sich die Uhren nicht.

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