«Entflechtung Bern Wylerfeld»: Im Januar 2016 beginnen die Vorarbeiten.

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat der SBB die Baubewilligung für die «Entflechtung Wylerfeld» in Bern erteilt. Damit kann das 270-Millionen-Franken-Projekt umgesetzt werden. Am 4. Januar 2016 beginnen die Vorarbeiten im Umfeld des Bahnhofs Bern Wankdorf und auf den Gleisen zwischen dem Bahnhof und der Scheibenstrassenbrücke. Die Hauptarbeiten werden im Frühjahr 2016 starten. Ende 2022 geht die «Entflechtung Wylerfeld» in Betrieb. Sie ist ein Schlüsselprojekt für mehr Verbindungen und Pünktlichkeit im Fern- und Regionalverkehr.

Anpassungen an Haltestelle Bern Wankdorf

Zusammen mit der «Entflechtung Wylerfeld» baut die SBB die südliche Perronanlage des Bahnhofs Bern Wankdorf aus: Dank einem neuen Aussenperron können die Reisenden direkt vom Max-Daetwyler-Platz in die Züge Richtung Bern einsteigen. Weiter wird das Mittelperron (Gleis1/2) verbreitert und gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) umgestaltet. So können auch Reisende mit eingeschränkter Mobilität komfortabler ein- und aussteigen, zudem gibt es mehr Platz auf dem Perron. Auch die Zugänge (Passerellen) werden verbreitert, um deren Kapazität zu steigern.

270 Millionen Franken-Projekt

Die Kosten für die «Entflechtung Wylerfeld» belaufen sich auf rund 270 Millionen Franken. Das Schlüsselprojekt ist Teil des Bahnausbauprogramms «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur» ZEB. Finanziert wird sie über das ZEB-Programm, den Infrastrukturfonds, einen Beitrag des Kantons Bern und über die Leistungsvereinbarung zwischen Bund und SBB.

Schlüsselprojekt für mehr Verbindungen und Pünktlichkeit

Die Entflechtung Wylerfeld unterstützt den Entwicklungsplan «Zukunft Bahnhof Bern». Sie ist ein Schlüsselprojekt für mehr Verbindungen und Pünktlichkeit im Regional- und Fernverkehr: Im S-Bahn-Verkehr ermöglicht die Entflechtung ab Ende 2022 zur Hauptverkehrszeit zusätzliche Entlastungszüge zwischen Bern und Thun und später – zusammen mit weiteren Ausbauten – den durchgehenden Viertelstundentakt zwischen Bern und Münsingen. Im Fernverkehr ist sie eine Grundlage, um die touristisch wichtigen Direktverbindungen zwischen Zürich Flughafen und Interlaken wieder zu ermöglichen, abwechselnd mit der heutigen Direktverbindung Basel–Interlaken. Die Entflechtung unterstützt zudem weitere Angebotsausbauten wie den Halbstundentakt Bern–Zofingen–Luzern und den Viertelstundentakt zur Hauptverkehrszeit zwischen Bern und Zürich. Dem Bahngüterverkehr sichert sie zudem die nötigen Kapazitäten.

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