Arth-Goldau–Steinen: Bahnersatz wegen umfassender Gleiserneuerung.

Die SBB erneuert zwischen Arth-Goldau und Steinen die gesamte Fahrbahn. Deshalb ist zwischen dem 23. Februar und 6. Juni 2015 auf der Strecke Arth-Goldau–Steinen jeweils eines von zwei Gleisen gesperrt. Aufgrund der Sperre werden im Regionalverkehr die Linien S2 und S3 ausserhalb der Hauptverkehrszeit durch Busse ersetzt.

Die beiden Gleise auf der Strecke zwischen Arth-Goldau und Steinen haben ihre Lebensdauer erreicht. Deshalb erneuert die SBB während rund 15 Wochen, vom 23. Februar bis 6. Juni 2015, umfassend sowohl Schienen, wie auch Schwellen und Schotter auf insgesamt 6.5 Kilometern Länge. Während den Arbeiten wird zwischen Arth-Goldau und Steinen jeweils eines von zwei Gleisen für den Bahnverkehr gesperrt. Es entstehen folgende Einschränkungen für die Reisenden:

  • Die Linie S2 wird von 7.30 Uhr bis 16 Uhr zwischen Arth-Goldau und Schwyz durch Busse ersetzt.
    Ab 16 Uhr verkehrt die S2 in Fahrtrichtung Süd-Nord von Erstfeld bis Arth-Goldau 3 Minuten früher. Zwischen Schwyz und Erstfeld sowie Zug und Arth-Goldau verkehrt die S2 nach Fahrplan. Da zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt werden müssen, kommen auf der Strecke Baar Lindenpark–Walchwil teilweise Domino- statt Flirt-Züge zum Einsatz.
  • Die S3 zwischen Arth-Goldau und Brunnen wird zwischen 7.30 Uhr und 22 Uhr ebenfalls durch Busse ersetzt.

Zusätzlich wird ab 8 Uhr bis 19.30 Uhr stündlich eine schnelle Busverbindung ohne Zwischenhalte ab Arth-Goldau direkt nach Schwyz, Post eingesetzt. Dort bestehen Anschlüsse ans lokale Busnetz. Die Fernverkehrszüge verkehren während der Bauzeit durchgehend ohne Einschränkungen. Im Güterverkehr werden täglich 25 Züge umgeplant oder umgeleitet.

Die SBB führt Arbeiten im Umfang von 18 Millionen Franken aus. Neben den Gleisbauarbeiten werden auch 2 Kilometer Entwässerungsleitungen neu erstellt, und die seitliche Halterung am Gleisrand wird auf einer Länge von 1.9 Kilometern ersetzt. Zudem werden diverse Bachabdeckungen, Absturzsicherungen und Gehwege instand gestellt. Dank der Totalsperre und den gleichzeitig ausgeführten Arbeiten verkürzt sich die Bauzeit um mehr als zehn Monate. Davon profitieren Reisende und Anwohner, indem weniger Nachtarbeit und Zugsausfälle nötig sind. Zudem spart die SBB entsprechend öffentliche Gelder. Die SBB setzt alles daran, die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Der Online-Fahrplan ist angepasst. Weitere Informationen erhalten Kundinnen und Kunden an den Bahnschaltern oder unter www.sbb.ch/zentralschweiz («Streckenunterbrüche») sowie 24 Stunden am Tag über den Rail Service 0900 300 300 (1.19 CHF/Min. ab Schweizer Festnetz). Ausserdem informiert die SBB Anrainer sowie Kundinnen und Kunden mittels Informationsbroschüren und Plakaten an den Bahnhöfen sowie an den Bushaltestellen.

Ein stabiler Gleisoberbau für eine pünktliche und sichere Bahn

Der klassische Gleisoberbau besteht aus dem Trio Schienen, Schwellen und Schotter. Die Schienen tragen und führen den Zug. Sie werden folglich laufend abgenützt und bisweilen auch beschädigt. Die Schwellen fixieren die Schienen und verteilen das Gewicht von Schienen und durchfahrenden Zügen auf eine möglichst grosse Fläche. Das Schotterbett gibt den Schwellen den nötigen Halt. Mit hochpräzisen, computergesteuerten Baumaschinen wird dazu Schotter unter die Schwellen gestopft. So kann das Gleis millimetergenau ausgerichtet werden. Die Schottersteine greifen bei den extremen Belastungen ineinander. Das verleiht dem Schotterbett die nötige Flexibilität, um die ganzen Kräfte und Vibrationen der Züge aufzunehmen und in den Unterbau weiterzuleiten. Je abgenützter die Schottersteine sind, desto geringer ist die Flexibilität des Schotterbetts.

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