Umzug in den SBB Aarepark: SBB Cargo eröffnet neuen Hauptsitz in Olten.

Die SBB hat heute Samstag den neuen Hauptsitz von SBB Cargo in Olten eingeweiht. Von hier aus plant und überwacht SBB Cargo schweizweit ihre Güterzüge, leitet den Einsatz und Unterhalt der Fahrzeugflotte und koordiniert den Vertrieb. Im SBB Aarepark sind zudem auch Abteilungen von SBB Infrastruktur untergebracht. Die modernen Arbeitsplätze direkt beim Bahnhof Olten unterstreichen die Rolle der SBB als modernes Unternehmen und attraktive Arbeitgeberin. Im SBB Aarepark arbeiten rund 900 Mitarbeitende.

Heute Samstag haben Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo und Jürg Stöckli, Leiter SBB Immobilien, gemeinsam mit dem Solothurner Regierungsrat Roland Fürst und dem Oltener Stadtpräsidenten Martin Wey sowie weiteren geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Behörden den neuen Hauptsitz von SBB Cargo in Olten eingeweiht. Der SBB Aarepark liegt direkt am Drehkreuz der wichtigsten Güterverkehrsachsen Nord-Süd und Ost-West. SBB Cargo fährt 23 Prozent der Transportleistung im Schweizer Güterverkehr und ist damit Marktführerin in der Schweiz.

In das neue Gebäude eingezogen sind alle zentralen Abteilungen von SBB Cargo, darunter unter anderem die Produktion und die operative Leitstelle, das Asset Management (Fahrzeugplanung und -unterhalt) und der Vertrieb sowie die zentralen Bereiche (Finanzen, IT, Human Resources, Kommunikation, Unternehmensentwicklung und Qualität/Sicherheit/Umwelt).

Auch verschiedene Bereiche von SBB Infrastruktur, die bisher in Olten sowie Luzern ansässig waren, sind in das Gebäude eingezogen. Zu den Bereichen zählen Fahrplan- und Netzdesign, Anlagen und Technologie, Risiko/Sicherheit/Qualität, Projekte sowie Einkauf/Supply Chain/Produktion. Die ersten Mitarbeitenden von SBB Cargo waren bereits Mitte Januar von Basel nach Olten umgezogen.

Effizientere Zusammenarbeit und Zonen für Konzentration und Ruhe.

Wie in allen neuen Bürogebäuden hat die SBB auch im SBB Aarepark das soge­nannte «Desksharing» eingeführt. Weil immer wieder Mitarbeitende in Sitzungen oder auswärts an Besprechungen sind, in den Ferien weilen, frei haben oder krank­heitshalber fehlen, sind nur sehr selten alle Mitarbeitenden gleichzeitig im Büro und benötigen einen eigenen Arbeitsplatz. Aus diesem Grund verfügen die meisten Mit­arbeitenden über keinen fixen Arbeitsplatz mehr, sondern teilen sich diesen mit Kolleginnen und Kollegen. Im SBB Aarepark arbeiten so insgesamt 900 Mitarbeitende an 750 Arbeitsplätzen.

Desksharing ermöglicht auch eine flexiblere Raumnutzung in einem offenen «Multispace». Einzelbüros gibt es im SBB Aarepark nicht mehr, auch nicht mehr für die Geschäftsleitung. Stattdessen bestehen unterschiedliche Zonen für unterschiedliche Tätigkeiten: offene Bürostrukturen, welche die Kommunikation und Interaktion fördern sowie Rückzugs- und Projekträume für konzentriertes Arbeiten alleine oder im Team. Im SBB Aarepark wählen die Mitarbeitende je nach Bedarf die für ihre Tätigkeit geeignete Arbeitsumgebung aus. Das Gebäude verfügt zudem über Konferenz- und Pausenzonen, eine Bibliothek, ein Personalrestaurant sowie Garderobeanlagen mit Duschen.

Nachhaltiger Umgang mit Wasser dank Regenwassernutzung.

Der SBB Aarepark wurde nach dem Minergie -Standard erstellt. Als Besonderheit besitzt das Gebäude eine Anlage zur Nutzung des Regens. Dabei wird das Regen­wasser von den Hauptdächern in Tanks geleitet und von dort zur Spülung der Toi­letten sowie für die Umgebungsbewässerung verwendet. Die Wärmepumpen des SBB Aareparks werden mit Aarewasser betrieben. Die Regenwassernutzung reduziert zudem den Verbrauch an Grundwasser und unterstützt die Nachhaltigkeitsziele der SBB.

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