Basel: Neu gestalteter Meret Oppenheim-Platz wird zum Quartiertreffpunkt.

Bis Ende 2018 entsteht im Gundeldinger Quartier ein neues Basler Wahrzeichen: Das 80 Meter hohe Meret Oppenheim Hochhaus (MOH). Dieses wird das Stadtgebiet auf der Südseite des Bahnhofs massgeblich aufwerten, wodurch auch der ans MOH grenzende Meret Oppenheim-Platz als Stadtraum stark an Bedeutung gewinnen wird.

Damit der Platz seiner künftigen Rolle als intensiv genutzter Begegnungs- und Aufenthaltsort gerecht werden kann, wird er geräumt und grundlegend erneuert und umgestaltet. Die bestehenden Kleinbauten und Mauern auf dem Platz werden entfernt, wodurch der visuelle Bezug zwischen Güterstrasse und Meret Oppenheim-Strasse hergestellt wird.

Da der Platz nicht nur als Aufenthalts-, sondern auch als Transitraum eine wichtige Rolle spielen wird, bleibt er zur Güterstrasse hin offen. Auf der gegenüberliegenden Seite wird der Platz von zahlreichen Bäumen gegen die Meret Oppenheim-Strasse hin abgeschlossen. Angrenzend an diesen „grünen Filter“ kommt das künftig zentrale Element des Platzes zu liegen: ein runder Brunnen mit 19 Metern Durchmesser. Der breite, umlaufende Sitzrand wird zum Verweilen an der grossen Wasserfläche einladen. Ebenso wird ein direkter Bezug zur Namensgeberin des Platzes hergestellt: Eine im Brunnen installierte Reproduktion der Skulptur „Spirale (der Gang der Natur)“, die Meret Oppenheim im Jahr 1976 als Modell gefertigt hatte, wird an die mit Basel verbundene Künstlerin erinnern.

Heute hat das von der SBB mit der Planung beauftragte Büro Westpol Landschaftsarchitektur das Projekt anlässlich einer Medienkonferenz vorgestellt. Auch Pierre de Meuron, Herzog & de Meuron, Hans-Peter Wessels, Vorsteher Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt, und Alexander Muhm, Leiter Development bei SBB Immobilien, betonten die Bedeutung und Wichtigkeit dieses Vorhabens – für das Gedenken an Meret Oppenheim, für Basel und das Gundeli und für die Anbindung des MOH ans Quartier.

Die SBB wird nächste Woche das Baugesuch für den Meret Oppenheim-Platz einreichen. Ziel ist es, im Sommer 2017 mit den Arbeiten zu beginnen.

Die Begrünung und der neue Brunnen mit der Skulptur geben diesem wichtigen Ort im Gundeli ein neues, attraktives Gesicht. Die SBB trägt die Kosten für die Aufwertung und Erneuerung des Platzes. Hinzu kommt eine Beteiligung des Kantons Basel-Stadt aus dem Mehrwertabgabefonds an diesem in enger Kooperation erarbeiten Projekt. Für die Finanzierung der Brunnenskulptur hat die SBB einen Finanzierungsantrag an den Swisslos-Fonds eingereicht.

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