Killwangen-Spreitenbach: Die ersten Züge fahren über das Lehnenviadukt.

Am 11. Dezember 2016 fahren erstmals Züge über das neue Brückenbauwerk entlang des Limmatufers. Das Projekt dient der Entflechtung der beiden Verkehrsachsen Bern–/Basel–Zürich und Wettingen–Rangierbahnhof Limmattal und sorgt damit für höhere Pünktlichkeit der Personenzüge im Raum Killwangen-Spreitenbach.

Per Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 nimmt die SBB das 340 Meter lange Lehnenviadukt in ihr Bahnnetz auf. Das Viadukt wurde gebaut, um den bisherigen Kreuzungskonflikt zwischen Personen- und Güterzügen zu beseitigen. Damit der Güterverkehr von Wettingen/Neuenhof künftig nicht mehr die Gleise der Hauptlinie Bern–/Basel–Zürich queren muss, wird dieser über das Lehnenviadukt geführt. So gelangen die Güterzüge ohne Behinderung des Personenverkehrs in den Rangierbahnhof Limmattal. Für die Personenzüge bringt diese Verkehrsführung höhere Pünktlichkeit.

Die Bauarbeiten zwischen den bestehenden Gleisen und der Limmat waren aufgrund der engen Platzverhältnisse, der steilen Hanglage und der Nähe zum Wasser herausfordernd. Das Lehnenviadukt steht neben dem bestehenden Heitersbergviadukt und integriert sich optimal in die Umgebung.

Neugestaltung des Uferweges.

Der Bau der Pfeilerfundamente beeinträchtigte die Ufergegend, und der Uferweg war während den Arbeiten längere Zeit gesperrt. Nach der sorgfältigen Wiederherstellung des Uferbereichs mit einer naturnahen Einbettung des Uferweges, wurde dieser im vergangenen Sommer wieder für Spaziergänger geöffnet.

Die Bauarbeiten für das Lehnenviadukt dauerten von Sommer 2013 bis Dezember 2016. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 70 Millionen Franken und wurden durch den FinöV-Fonds finanziert.

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