Einigung zur Risikobeiträgen der Pensionskasse: Löhne werden weniger stark belastet.

SBB Mitarbeitende beteiligen sich ab 2017 zu einem Viertel an den Risikobeiträgen der Pensionskasse, drei Viertel trägt die SBB. Darauf haben sich SBB und Sozialpartner geeinigt. Mit dieser sozialverträglichen Lösung steigen die Lohnnebenkosten für Mitarbeitende ab 2017 weniger stark als geplant. Die notwendigen Einsparungen werden unter anderem realisiert, indem die SBB Pensionskasse ihre Verwaltungskosten künftig selber trägt. Der Stiftungsrat der Pensionskasse hat diesen Änderungen zugestimmt. Die SBB trägt nach wie vor einen überdurchschnittlich hohen Sozialleistungsanteil.

Die SBB übernimmt heute einen sehr hohen Anteil der Sozialleistungen und muss sich Schritt für Schritt dem Marktniveau annähern. Sie will dort Korrekturen vornehmen, wo das Unternehmen eine ausserordentlich grosszügige Praxis hat. So trägt die SBB die Risikobeiträge der Pensionskasse heute allein. Das Unternehmen hat im September kommuniziert, diese Beiträge im Rahmen des Programms RailFit20/30 ab 2017 paritätisch zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden aufzuteilen. Die Lohnabzüge der Mitarbeitenden würden dadurch um 0,8 Prozent steigen.

Um die Löhne der Mitarbeitenden weniger stark zu belasten, haben sich die SBB und ihre Sozialpartner darauf geeinigt, dass die SBB ab 2017 drei Viertel der Kosten für die Risikoprämie übernimmt und die Arbeitnehmenden nur einen Viertel statt die Hälfte. Die Lohnabzüge der Mitarbeitenden steigen somit nur um 0,4 Prozent ab 1. Januar 2017. Die notwendige Kosteneinsparung wird trotzdem realisiert: Die SBB Pensionskasse trägt ihre Verwaltungskosten künftig selbst, bisher hat sie die SBB getragen. Der Stiftungsrat der Pensionskasse hat diesen Änderungen im Vorsorgereglement am Freitag zugestimmt.Mit dem Programm „RailFit20/30“ will die SBB ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis und den Platz in der Mobilitätskette sicherstellen. Hierzu sind Kosteneinsparungen unabdingbar – per 2020 und in den Folgejahren will die SBB gegenüber 2014 1,2 Mia. Franken weniger ausgeben als ursprünglich geplant.

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