Die Schweiz feiert den Gotthard-Basistunnel.

Der neue Gotthardtunnel hat am Wochenende über 100‘000 Menschen bewegt. Aus allen Landesteilen und dem nahen Ausland reisten über 80‘000 Besucher auf die vier Festplätze am Gotthard. Die Bahnhofsfeste in sechs Städten wurden von rund 25‘000 Personen besucht. Alle Feierlichkeiten gingen reibungslos und ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne. Die SBB zieht ein positives Fazit des Festwochenendes: Das grosse Publikumsinteresse konnte dank der eingespielten Zusammenarbeit mit den Transportpartnern sowie den Kantonen Uri und Tessin gut bewältigt werden.

Insgesamt besuchten über 100‘000 Personen am 4. und 5. Juni 2016 die Feierlichkeiten rund um den Gotthard-Basistunnel. Auf den vier Festplätzen an den beiden Tunnelportalen wurden am Samstag rund 30‘000 Besucher gezählt, am Sonntag waren deutlich mehr Festfreudige unterwegs. Die SBB erwartet bis Festschluss um 18 Uhr rund 50‘000 Besucher. Von den insgesamt 80‘000 Besuchern nutzten rund 35‘000 die Gelegenheit für eine Fahrt durch den neuen Gotthardtunnel. Die Passagiere lobten durchgehend die gute Mobilfunk-abdeckung im längsten Bahntunnel der Welt. Die Festbesucher reisten aus allen Landes-teilen und dem nahen Ausland an. Die Bevölkerung aus den Kantonen Uri und Tessin war ebenfalls stark auf den Festplätzen vertreten. Rund 25‘000 Personen feierten zudem an den Bahnhoffesten am Samstag in Aarau, Biel, Bern, Genf, Zürich und Winterthur. Am meisten Besucher wurden mit rund 10‘000 in Zürich gezählt.

Positive Bilanz auch von Caterern
In Erstfeld und Rynächt (Norden) sowie Pollegio und Biasca (Süden) wurde ein reichhaltiges Programm mit Informationen, Kultur, Kulinarik und Kinderprogramm geboten. Die Caterer zeigten sich mit den Umsätzen an den Ständen sehr zufrieden und zogen eine äusserst positive Bilanz. Die Besucherinnen und Besucher erhielten zudem einen exklusiven Ausblick auf die Mobilität der Zukunft. Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen von Zürich und Lausanne, die Universität St. Gallen und weitere Partner zeigten, wie man morgen unterwegs sein könnte und welche Möglichkeiten der technologische und gesellschaftliche Wandel bieten.

Grossandrang gut bewältigt
Das Transportkonzept mit den insgesamt 240 Extrazügen inklusive den 100 Gotthard-Shuttles sowie den Bustransfers zwischen den Festplätzen hat sich grösstenteils bewährt. Trotz des grossen Andrangs kam es nur vereinzelt zu Engpässen und Wartezeiten. Die SBB bedankt sich bei den Transportpartnern und den Kantonen Uri und Tessin für die gute Zusammenarbeit.

Intensiver Probebetrieb steht bevor
Bis zur fahrplanmässigen Inbetriebnahme am 11. Dezember dauert es noch 189 Tage. Ab dem Sommer werden im Rahmen des Probebetriebs erste kommerzielle Züge den Basistunnel befahren. Dabei werden die Abläufe in den Bereichen Betrieb, Erhaltung und Sicherheit weiter trainiert und verfeinert. Auch die Schulung von 3900 Mitarbeitenden der SBB und von Drittfirmen auf die spezifischen Bedingungen im längsten Eisenbahntunnel der Welt wird bis zum Fahrplanwechsel abgeschlossen sein. 

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