Neue Recycling-Stationen und Aschenbecher am Bahnhof Delémont.

Ab heute wird der Bahnhof Delémont mit insgesamt 15 Recycling-Stationen und 16 Aschenbechern ausgerüstet.  Damit ermöglicht die SBB ihren Kundinnen und Kunden PET, Alu, Zeitungen sowie Restmüll getrennt zu entsorgen und sich auch unterwegs umweltbewusst zu verhalten. Die Bahnhöfe Basel SBB, Bern, Genf Cornavin, Luzern und Zürich Hauptbahnhof wurden bereits im November 2014 mit Recycling-Stationen und Aschenbechern ausgestattet – in den Bahnhöfe Lausanne, St. Gallen, Winterthur und Zug besteht die Möglichkeit zur Abfalltrennung seit Dezember 2015.

Die Bilanz nach der Lancierung der Recycling-Stationen in den neun Bahnhöfen ist erfreulich: Dank der aktiven Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden wird sich bis Ende dieses Jahres die Trennquote bei zirka 45 Prozent einpendeln. In absoluten Zahlen ausgedrückt heisst dies für die neun Bahnhöfe, dass von insgesamt 2256 Tonnen Abfall 1490 Tonnen Restmüll, 202 Tonnen PET, 86 Tonnen Alu und 478 Tonnen Papier gesammelt werden. Insgesamt können somit rund 900 Tonnen Wertstoffe in den Recycling-Prozess zurückgeführt werden, was unsere Umwelt massgeblich entlastet.

Dank den Aschenbechern, wird zudem der Abfall von Zigarettenstummeln im Gleisfeld reduziert – dies aufgrund einer gut sichtbaren Stele, welche direkt am Aschenbecher angebracht ist. Die Reinigung des Gleisfeldes kostet die SBB jährlich knapp 4 Millionen Franken und ist nur mit einem grossen Sicherheitsaufwand zu bewältigen.

IGORA (Alu-Recycling) und PRS (PET-Recycling Schweiz) unterstützen die SBB bei diesem partnerschaftlichen Projekt. Die SBB wird bis Ende Jahr insgesamt 25 Bahnhöfe in allen Landesteilen mit Recycling-Stationen und Aschenbechern ausrüsten.

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