Olten–Oensingen–Solothurn: Wegen Unterhaltsarbeiten verkehren Bahnersatzbusse.

Die SBB erneuert von Ende Januar bis Anfang April 2017 die Fahrleitungsanlage im und um den Bahnhof Oensingen. Wegen des dichten Zugverkehrs tagsüber führen die Fahrleitungsteams die Arbeiten nachts und an den folgenden Wochenenden aus:

  • 28./29. Januar 2017 
  • 18./19. Februar 2017

Die Strecke ist dann jeweils für den Personenverkehr von Samstag, Betriebsbeginn, bis Sonntag, Betriebsende, unterbrochen. Dies hat folgende Auswirkungen:

  • SBB: Die Regionalzüge fallen zwischen Oberbuchsiten und Wangen an der Aare aus, es verkehren Bahnersatzbusse. Die ICN-Züge werden via Bahn-2000-Strecke umgeleitet und halten nicht in Oensingen.
  • OeBB: Wegen Abhängigkeiten bei der Bahnstromversorgung sind auch die Züge der OeBB betroffen. Sie fallen an beiden Wochenenden zwischen Oensingen und Balsthal aus. Für sie fahren ebenfalls Bahnersatzbusse.
  • asm: Die Regionalzüge der asm sind nicht betroffen. Sie verkehren gemäss regulärem Fahrplan.

Die SBB empfiehlt den Kunden, vor Antritt der Reise den Online-Fahrplan oder die App «SBB Mobile» zu konsultieren. Die digitalen Fahrpläne werden aktualisiert.

Die beiden Sperren erlauben die Arbeiten nicht nur sicherer, sondern auch wesentlich effizienter vorzunehmen. Sie verkürzen die Gesamtbauzeit um mehrere Wochen. Entsprechend verringern sich die Gesamtdauer der Emissionen, das baubedingte Störungsrisiko und die Kosten. Letztere belaufen sich auf 5,3 Millionen Franken.

Die Erneuerung der Fahrleitung in Oensingen erfolgt in vier Etappen. Von Anfang August bis Anfang Oktober 2015 erstellte die SBB die Mastfundamente, von Anfang August bis Mitte Dezember 2016 die Masten. Von Ende Januar bis Anfang April 2017 montieren die Fahrleitungsteams Joche und Tragwerk und ziehen Tragseil und Fahrdraht. Voraussichtlich im Sommer 2017 folgt der Abbruch der alten Mastfundamente.

Fahrleitungserneuerung.

Eine Fahrleitungserneuerung ist eine ausgeklügelte Präzisionsarbeit. Der Fahrdraht, der pro Meter rund ein Kilogramm auf die Waage bringt, muss auf der exakt richtigen Höhe hängen. Er darf nicht zu stark schwingen, wenn eine Lok ihn mit dem Stromabnehmer hochhebt und muss ausserdem in einer genauen Zickzacklinie gespannt werden. Nur so nützt sich das Schleifstück des Stromabnehmers gleichmässig ab und bildet keine Kerbe in der Mitte. Dieses Zusammenspiel muss bei Wind, Regen und Eis und bei Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h zuverlässig funktionieren, um den Kundinnen und Kunden die gewohnt hohe Pünktlichkeit und Sicherheit bieten zu können.

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