Entwicklung Areal Wolf Basel: Start der städtebaulichen Studie.

 
In diesen Tagen beginnt das städtebauliche Studienauftragsverfahren für das Areal Wolf. Die SBB beauftragt hierzu vier Planerteams, die mögliche Entwicklungsszenarien für das Areal aufzeigen sollen. Zuvor konnten verschiedene Interessengruppen ihre Anliegen und Bedürfnisse im Rahmen eines Beteiligungsprozesses einbringen. Die Anliegen wurden geprüft und zum Teil im Programm des Studienauftrags berücksichtigt.

Die SBB lädt als Arealeigentümerin vier Planungsteams ein, potenzielle Entwicklungsszenarien und attraktive, städtebauliche Lösungen für das Areal Wolf zu erarbeiten. Es geht dabei um den nördlichen Teil des Güterbahnhofs Wolf in Basel, der zwischen den Quartieren Gundeldingen und St. Alban liegt. Die Teams Christ & Gantenbein und HHF Architekten stammen aus Basel, EM2N Architekten und Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten aus Zürich.

Mit dem Start des Verfahrens wird zugleich die erste Phase des Beteiligungsprozesses abgeschlossen. In deren Rahmen führte die SBB mit dem Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) Informationsveranstaltungen und einen Workshop durch, wo Nachbarn, Mieter, Quartierorganisationen und weitere Interessengruppen ihre Anliegen und Bedürfnisse einbrachten. Diese wurden geprüft und wo möglich in den Studienauftrag aufgenommen. So wird beispielsweise quartierdienliches Gewerbe stärker berücksichtigt. Auch die Bedeutung der räumlichen Entflechtung von lärmigen Nutzungen oder die verbesserte Anbindung des Areals an sein Umfeld bestätigten sich.

Nun startet das städtebauliche Studienverfahren. Eine Fachjury mit Mitarbeitenden der SBB, des Kantons und externen Experten begleitet die Planungsteams während des Prozesses. Dieser soll insbesondere Aussagen zum Nutzungspotenzial und möglichen Nutzungsmix auf dem künftigen Areal aufzeigen. Als Ausgangslage dient den Teams ein von der SBB und dem BVD gemeinsam entwickeltes Zielbild, das unter dem Titel „smart arbeiten – urban leben“ ein dichtes Stadtquartier mit verschiedenen Nutzungen vorsieht. Die künftige Entwicklung soll in Etappen erfolgen. Büro- oder Dienstleistungsflächen, Wohnraum, Gastronomie und Grünflächen sollen ebenso ihren Platz haben wie die traditionell im Areal Wolf verankerte City-Logistik oder der regionale Bahngüterumschlag.

Die Resultate der Planerteams werden Anfang 2018 in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Daraufhin werden SBB und Kanton ihre Schlüsse für die weitere Entwicklung ziehen. Die Planungspartner werden in einem städtebaulichen Rahmenvertrag über zentrale Bausteine der künftigen Entwicklung des Areals befinden, bevor planungsrechtliche Grundlagen erarbeitet werden.

Weitere Auskünfte.

SBB Medienstelle, Tel. +41 51 220 41 11 oder press@sbb.ch

Marc Keller, Tel. +41 61 267 42 51, marc.keller@bs.chLink öffnet in neuem Fenster.
Leiter Kommunikation, Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt

Weitere Informationen.

www.wolf-basel.chLink öffnet in neuem Fenster.

Kurzinformationen und Zielbild:
www.planungsamt.bs.ch/wolfLink öffnet in neuem Fenster.

Gesamtperspektive für die Bahnzukunft im Raum Basel:
www.bs.ch/publikationen/mobilitaet/bahnzukunft-im-raum-basel.htmlLink öffnet in neuem Fenster.

Illustration.

Downloadlink Bild Übersicht Planungsperimeter Areal Wolf:
www.planungsamt.bs.ch/wolfLink öffnet in neuem Fenster.

Legende zur Abbildung: Das Planungsgebiet Wolf umfasst rund 16 Hektaren.

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