Inbetriebnahme viertes Gleis zwischen Visp und St. German.

Am 19. Mai 2017 nimmt die SBB das vierte Gleis zwischen Visp und St. German in Betrieb. Damit schafft die SBB zusätzliche Kapazitäten zwischen Visp und der Abzweigung vor dem Südportal des NEAT-Basistunnels Lötschberg. Der Fahrplan wird stabiler, was sich positiv auf die Pünktlichkeit der Züge der Bahnlinien Brig–Lausanne und Brig–Bern auswirkt.

Das vierte Gleis ist Bestandteil des Grossprojekts «Alptransit Streckenausbauten übriges Netz» auf der Achse Alptransit Lötschberg. Das Konzept wurde in zwei Teilschritten realisiert: zuerst der Abschnitt Ost zwischen dem Bahnhof Visp und der «Debrunner Acifer AG» mit der Verlängerung der Sportplatzunterführung und dem Neubau der Vispabrücke als markante Kunstbauten. Diese führen neben dem vierten Gleis der SBB auch das Zubringergleis der Matterhorn-Gotthardbahn zum neuen Güterterminal «Bockbart», welches Ende 2013 in Betrieb genommen wurde. Beim Abschnitt West wurden verschiedene Bahnunterquerungen für den Autobahnanschluss Visp West gebaut. Über diese Bauwerke führt nun das vierte Gleis. Zusätzlich wurde im Rahmen des vierten Gleises die Interventionsstelle Raron Süd des Basistunnels Lötschberg von der Südseite erschlossen sowie deren Beleuchtung, Beschallung und Videoüberwachung erneuert und ausgebaut.

Die Ausführung des Bauprojekts hatte im Jahr 2010 begonnen, das Teilprojekt «Ost» wurde im Jahr 2013 beendet, der Teilabschnitt «West» Ende 2016. Am 19. Mai 2017 erfolgt nun die Inbetriebnahme des gesamten vierten Gleises Visp–St.German. Die Ausführung erfolgte in intensiver Koordination und Zusammenarbeit mit der Matterhorn Gotthard Bahn für den Teil «Ost» und mit der Autobahn A9 für den Teil «West». Die Kosten der SBB betragen insgesamt rund 45 Millionen Franken.

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