Stressfreier Pendeln: SBB unterstützt Reisende beim Pendeln ausserhalb der Stosszeiten.

Auf zahlreichen Strecken sind die Züge zu den Hauptverkehrszeiten stark ausgelastet. Mehr als die Hälfte der SBB Kundinnen und Kunden sind während 25 Prozent der Betriebszeit unterwegs. Ausserhalb dieser Spitzen sind die Züge deutlich weniger stark ausgelastet. Zum Auftakt des neuen Schuljahres und zum Ende der Sommerferien will die SBB den Reisenden mit Tipps und Hintergründen aufzeigen, wie die Stosszeiten vermieden werden können. Um näher bei den Kunden zu sein, hat die SBB einen regionalen Ansatz gewählt. Gemeinsam mit dem Lokalsender Radio Top werden morgen diverse Beiträge rund um das Thema „Clever Pendeln“ ausgestrahlt.

In vielen Kantonen ist die Sommerferienzeit seit gestern vorbei. Heute, am ersten Arbeitstag nach den Ferien wird vielen Zugsreisenden wieder bewusst, dass das Reisen während den Stosszeiten am Morgen und am Abend vor allem in den grösseren Städten und Agglomerationen aufgrund der hohen Auslastung nicht immer angenehm ist. Während der Hauptverkehrszeiten ist das Bahnnetz in der Schweiz stark ausgelastet. 57 Prozent der Kunden pendeln während der Hauptverkehrszeiten an ihren Arbeitsort oder in die Schule. In den Nebenverkehrszeiten sind die Züge hingegen deutlich weniger stark ausgelastet – im Durchschnitt sind nur rund 30 Prozent der Sitzplätze belegt. Die SBB hat nun zusammen mit dem Lokalsender Radio Top am 15. August einen regionalen Thementag zum Thema „Clever Pendeln“ lanciert.

Stressfreier zur Arbeit oder in die Schule fahren.

Das Ziel dieses Tages ist es, den Reisenden aufzuzeigen, wie die Hauptverkehrszeiten vermieden werden können und so das Pendeln angenehmer und stressfreier gestaltet werden kann. So hat das Pendeln viel mit der Macht der Gewohnheit zu tun. Viele Menschen pendeln seit Jahren auf die gleiche Art und Weise, obschon sie die Möglichkeit hätten, auf andere Züge auszuweichen.

Eine Studie eines Schweizer Beratungsunternehmens hatergeben, dass mehr als die Hälfte der Pendler zeitlich flexibler unterwegs sein könnte, indem man beispielsweise ein paar Stunden zu Hause arbeitet und erst später zur Arbeit fährt.

Die SBB rät den Pendlern mit flexiblen Arbeitszeiten deshalb, diese auch wirklich zu nutzen und so die Stosszeiten zu vermeiden.

Veränderte Gewohnheiten und andere Arbeitszeiten stossen bei vielen Arbeitgebern nach wie vor noch auf Widerstand. Die SBB will deshalb die Reisenden unterstützen und plant, gemeinsam mit Experten ein Online-Coaching anzubieten. Zudem belohnt sie das Reisen ausserhalb der Hauptverkehrszeiten. In den vergangenen Monaten hat die SBB einen Test durchgeführt, in welchem die Reisenden ihren Arbeitsweg ausserhalb der Hauptverkehrszeiten erfasst haben und mit einem kleinen Geschenk belohnt wurden. Die SBB wertet diesen Test in den nächsten Monaten aus und verfolgt diesen Ansatz weiter.

SBB will mit gutem Beispiel vorangehen.

Die SBB fördert flexible Arbeitsmodelle und motiviert ihre Mitarbeitenden, vermehrt in den Nebenverkehrszeiten zu reisen. Die SBB befasst sich seit einigen Jahren intensiv mit diesem Thema und arbeitet mit grossen Arbeitgebern und Wirtschaftsverbänden zusammen, um flexible Arbeitsmodelle in der Schweizer Wirtschaft zu fördern. Dazu wirkt die SBB zum Beispiel auch bei der Work Smart Initiative mit. Um die Pendlerspitzen zu brechen, ist sie auf die Unterstützung von Bund, Kantonen, Unternehmen und Schulen angewiesen. Eine Vorreiterrolle unter den Schweizer Bildungsinstitutionen nimmt zum Beispiel die Hochschule Luzern ein. So beginnen einige Vorlesungen erst ab 9.00 Uhr und enden gestaffelt grösstenteils ausserhalb der Hauptverkehrszeiten. Das im vergangenen Jahr lancierte Projekt wurde von der SBB eng begleitet.

Weitere Auskünfte.

SBB Medienstelle, Tel. +41 51 220 41 11 oder press@sbb.ch.

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