Zürich Stadelhofen: Start Projektwettbewerb für viertes Gleis.

Im Auftrag des Bundes plant die SBB ein viertes Gleis am Bahnhof Zürich Stadelhofen, um das Angebot der Zürcher S-Bahn ausbauen und steigende Passagierzahlen bewältigen zu können. Um die beste betriebliche und architektonische Lösung evaluieren zu können, führt die SBB einen Projektwettbewerb durch.

Für den Ausbauschritt 2030/35 des Strategischen Entwicklungsprogrammes (STEP) hat der Bund die SBB mit der Planung eines zusätzlichen vierten Gleises auf der Bergseite des Bahnhofs Zürich Stadelhofen beauftragt. Um für die Erweiterung des Bahnhofes die beste Lösung evaluieren zu können, die sowohl den betrieblichen als auch den architektonischen Ansprüchen des Bahnhofes Rechnung trägt, lanciert die SBB heute einen öffentlichen Projektwettbewerb. In der Wettbewerbsjury unter dem Vorsitz der Zürcher Architektin Lisa Ehrensperger sind neben der SBB das Amt für Städtebau der Stadt Zürich sowie die Denkmalpflege des Kantons Zürich vertreten. Die Gewinner des Projektwettbewerbes stehen voraussichtlich im Herbst 2019 fest. 

Zürich Stadelhofen ist heute mit rund 80 000 Reisenden und 770 Zügen pro Tag der drittgrösste Bahnhof im Kanton Zürich. Mit dem Ausbau der Infrastruktur könnten mehr Züge im Bahnhof verkehren und das heutige Nadelöhr im Netz der Zürcher S-Bahn beseitigt werden. Vom Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen würde nicht nur Zürich profitieren, sondern auch die weiteren Kantone, die an die Zürcher S-Bahn angeschlossen sind, sowie die Landesversorgung, weil weniger Engpässe für Güterverkehr während der Hauptverkehrszeiten des Personenverkehrs bestünden.

Die Arbeiten für die Erweiterung des Bahnhofes Zürich Stadelhofen beinhalten neben dem zusätzlichen vierten Gleis und der Anschlüsse an die bestehenden Tunnel einen zweiten eingleisigen Tunnel bis Zürich Tiefenbrunnen. Bis im Herbst 2021 erarbeitet die SBB dazu das Vorprojekt. Diese Arbeiten sind im Ausbauschritt 2025 des Bundes finanziert und finden aufgrund der Komplexität und entsprechend langen Vorlaufzeiten bereits jetzt statt, damit das Projekt bei einem positiven Parlamentsentscheid schneller bis zur Baureife weiterentwickelt werden kann. Dies bedeutet nicht, dass das Projekt im nächsten Ausbauschritt enthalten ist. Das eidgenössische Parlament entscheidet darüber voraussichtlich 2019.

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