In der Bahnhofshalle rankt sich ein bunter, gehäkelter Baum bis zur Decke.

Die Fondation Beyeler präsentiert von 30. Juni bis 29. Juli eine Installation des brasilianischen Künstlers Ernesto Neto im Zürich Hauptbahnhof. Das monumentale Werk «GaiaMotherTree», eine aus bunten Baumwollbändern handgeknüpfte, baumartige und farbenfrohe Skulptur breitet sich bis hinauf zur 20 Meter hohen Decke der Bahnhofshalle.

Das Werk kann betreten werden. Es ist als Ort der Begegnung, der Interaktion und der Meditation gedacht. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder mit Musik, Workshops, Führungen und Vorträgen findet im Inneren statt.

Filigrane Handarbeit für Mammutprojekt.

Der «GaiaMotherTree» wurde von Künstler Ernesto Neto (geb. 1964 in Rio de Janeiro) vollständig von Hand gefertigt. Die Stoffbänder aus Baumwolle wurden erst gefärbt, anschliessend in einer Fingerhäkeltechnik geknüpft und zu einer gigantischen durchsichtigen Skulptur zusammengeknotet. Die Gestalt des Werks erinnert an die Form eines Baums, dessen Krone die Decke der Bahnhofshalle bedeckt.

Duftes Erlebnis.

An der Wurzel des Baums befindet sich ein grosser begehbarer Raum, in dem die Besucher verweilen und sich auf kreisförmig angeordneten Sitzgelegenheiten niederlassen können. Herabhängende tropfenförmige Elemente sind mit duftenden Gewürzen und getrockneten Blättern gefüllt.

Mehr Informationen. Link öffnet in neuem Fenster.
  • Aufbau der baumartigen Giaiamothertree-Skultpur im Zürich Hauptbahnhof.
  • Die Stoffbänder des Giaiamothertreee aus Baumwolle wurden erst gefärbt, anschliessend in einer Fingerhäkeltechnik geknüpft und zu einer gigantischen durchsichtigen Skulptur zusammengeknotet.
  • Eine Hebebühne trägt drei Arbeitern in die Krone des Giaiamothertree unter dem Hallendach des Zürich Hauptbahnhof.
  • Unterhalb des Schutzengels in der Bahnhofshalle scheint ein buntes Netz emporzuwachsen.

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