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Zukünftige Projekte der Zürcher S-Bahn.

Der Platz in den S-Bahnen wird während der Hauptverkehrszeiten immer knapper. Täglich fahren 400 000 Personen über die Stadtgrenze Zürich – Tendenz weiterhin steigend. Das Schienennetz rund um Zürich und auch der Hauptbahnhof stossen bei dieser Auslastung an ihre Grenzen.

Durchmesserlinie.

Die Lösung steht bereit: Ab Mitte 2014 schafft die Durchmesserlinie (DML) mit dem zweiten Durchgangsbahnhof Löwenstrasse entscheidende zusätzliche Kapazität im Zentrum von Zürich. Die Durchmesserlinie entlastet die Stadt Zürich mit Zusatzgleisen von Altstetten über den Hauptbahnhof und den neuen Weinbergtunnel bis nach Oerlikon. Gebaut wird bereits seit 2007.

4. Teilergänzungen.

Gleichzeitig wird im Rahmen der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn in die gesamte Grossregion Zürich investiert. Im Zusammenspiel ermöglichen die Durchmesserlinie und die 4. Teilergänzungen neue Angebotskonzepte im S-Bahn- und Fernverkehr. Zwischen 2014 und 2018 entstehen neue S-Bahn-Linien und bessere Anschlüsse. Im gesamten Kanton wird der Halbstundentakt eingeführt und in der näheren Agglomeration der Stadt Zürich ist sogar ein Viertelstundentakt möglich. Dank des neuen Durchgangsbahnhofs entfällt zudem auf vielen S-Bahn-Linien das Wenden im Hauptbahnhof, wodurch sich die Reisezeit erheblich verringert. Mit diesen Massnahmen kann die steigende Nachfrage im Zürcher S-Bahn-Gebiet in den nächsten Jahren befriedigt werden. So bleibt die Zürcher S-Bahn das starke Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs im Lebens- und Wirtschaftsraum Zürich.

Zürcher S-Bahn 2. Generation (2G).

Im Rahmen der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn wird die Kapazität auf mehreren Strecken gesteigert. Dieser Ausbau ist nötig, jedoch nicht ausreichend, da die Nachfrage weiterhin steigt und sich neue Engpässe abzeichnen. Mit dem Projekt Zürcher S-Bahn 2G wird ein Leuchtturmprojekt aufgegleist, das die Richtung der Planungen nach den 4. Teilergänzungen vorgibt. Ziel von S-Bahn 2G, das ab 2030 in Etappen umgesetzt wird, ist eine Verdoppelung der Kapazität auf dem Netz der Zürcher S-Bahn. Um das zu erreichen, soll die bestehende Infrastruktur noch besser genutzt werden. Vorgesehen ist ein System mit einer Inneren S-Bahn im Kernnetz der Städte und der näheren Agglomeration. Diese soll besonders leistungsfähig sein und wird voraussichtlich mindestens im Viertelstundentakt verkehren. Geplant sind neue, einstöckige Fahrzeuge, die ein rasches Ein- und Aussteigen der Fahrgäste ermöglichen. Ergänzt wird die Innere S-Bahn durch sogenannte Express-S-Bahnen. Diese halten im Kernbereich nur noch an wenigen Stationen. Ausserhalb dieser Zone erschliessen die Züge sämtliche Haltestellen. Da die Fahrgäste tendenziell länger mit diesen Fahrzeugen unterwegs sein werden, verkehren die Züge auch künftig mit doppelstöckigem Rollmaterial mit vielen Sitzplätzen. Vorgesehen ist mindestens ein Halbstundentakt.

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