Angebotserweiterung.

In diesem von regem Tourismus geprägten Gebiet können die Reisenden in Zukunft von einem attraktiven Bahnangebot profitieren, das die Region Locarno mit den anderen wichtigen Orten des Tessins und weiteren Schweizer Städten verbindet.

Das Projekt «Contone–Locarno: Partieller Doppelspurausbau und Anpassung der Sicherungsanlagen» ist gemeinsam mit der Eröffnung des Ceneri-Basistunnels (2020) und dem Bau der «Verbindungsschlaufe Camorino» eine der Voraussetzungen für Direktverbindungen (ohne Umsteigen in Giubiasco) zwischen Locarno und Lugano mit halb so langen Fahrzeiten wie heute von rund 30 Minuten. Auch dank dem Bau des dritten Gleises zwischen Bellinzona und Giubiasco, dem Doppelspurausbau Contone–Ponte Ticino und der Kreuzung in Minusio können ab 2025 Regionalverbindungen zwischen Bellinzona und Locarno im Viertelstundentakt eingeführt werden, wie dies im Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2025 (STEP AS25) beschrieben ist.

In dieser von regem Tourismus geprägten Region können die Kunden in Zukunft von einem attraktiven Bahnangebot profitieren, das die drei Tessiner Hauptorte (Bellinzona, Lugano und Locarno) miteinander verbindet. Die Kunden, die sich für den Zug entscheiden, können so lange Staus im Strassenverkehr umgehen, der vor allem während der Ferienzeit überlastet ist.

Die Eröffnung des Gotthard- und des Ceneri-Basistunnels (Dezember 2016 und Dezember 2020) ermöglicht die Erweiterung des Bahnangebots auf der Gotthardachse und im Tessiner Regionalverkehr. Um für dieses Ziel gerüstet zu sein, ist es unerlässlich, die Bahninfrastruktur im Tessin zu erneuern und auszubauen. Deshalb besteht zurzeit eine intensive Baustellentätigkeit im Kanton Tessin.

Das Projekt «Contone–Locarno: Partieller Doppelspurausbau und Anpassung der Sicherungsanlagen» ist Teil des Programms Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB) und der erste Meilenstein für die Verdoppelung der Bahnlinie zwischen Contone und Locarno.

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