Das Projekt.

Das Projekt «Contone–Locarno: Partieller Doppelspurausbau und Anpassung der Sicherungsanlagen» beinhaltet die Ertüchtigung der Bahnanlagen und -infrastruktur zwischen Contone und Locarno.

Wichtigste Projektschritte.

Das Projekt «Contone–Locarno: Partieller Doppelspurausbau und Anpassung der Sicherungsanlagen» sieht die Ertüchtigung der Bahnanlagen und -infrastruktur der Strecke 630 zwischen Contone und Locarno vor:

  • Zwischen Contone (Ponte Ticino) und Tenero (Ponte Verzasca) entsteht eine Doppelspur mit zwei Weichen in beiden Richtungen mit einer Länge von rund vier Kilometern.
  • Die Sicherungsanlagen zwischen Contone und Locarno werden aufgrund des Signalisierungskonzepts angepasst, um die Zugfolgezeiten zu verkürzen.
  • Zwischen Riazzino und Cugnasco ist der Rückbau der Kreuzungsstelle und des heutigen Anschlussgleises geplant. Für die Sicherungsanlagen wird ein neues Technikgebäude errichtet.
  • An der Haltestelle von Riazzino wird das bestehende Perron auf 220 Meter verlängert und es ist der Bau eines zweiten Perrons auf der Seite des neuen Gleises gemäss den heutigen SBB Standards geplant.
  • Die Haltestelle Gordola wird um rund 200 Meter Richtung Bellinzona verschoben. Ausserdem werden zwei neue Perrons mit einer Länge von 220 Metern gebaut. Diese sind durch eine Fussgängerunterführung verbunden, die ebenfalls den jüngsten Anforderungen der SBB gerecht wird.

Projektbereich.

Karte der Magadinoebene mit der Bahnlinie

Karte der Magadinoebene. Hervorgehoben die Bahnlinie mit den wichtigsten Haltestellen (Locarno, Tenero, Gordola, Riazzino, Quartino und Magadino-Vira). Rot markiert ist der Bereich, in dem die Bauarbeiten stattfinden: 

  • Doppelspurausbau vom Kilometer 162.680 Ponte Ticino bis zum Kilometer 167.000 Ponte Verzasca.
  • Verkürzung der Zugfolgezeiten auf der Strecke Contone–Locarno vom Kilometer 161.605 bis zum Kilometer 171.280.

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