So betreibt die SBB den Gotthard-Basistunnel.

Seit Mitte 2014 steuert und überwacht die SBB von der Betriebszentrale Süd (BZ Süd) in Pollegio den gesamten Bahnbetrieb im Tessin sowie von und bis Arth-Goldau. Auch die Passagierinformation bei Störungen erfolgt über die BZ Süd.

Die rund 160 Mitarbeitenden in Pollegio steuern und überwachen zudem den Betrieb des Personen- und Güterverkehrs sowie die Sicherheitssysteme und die Bahnstromversorgung im längsten Eisenbahntunnel der Welt.

Im Gotthard-Basistunnel (GBT) müssen gemäss Auftrag des Bundes ab 2020 sechs Güter- und zwei Personenzüge pro Stunde und Richtung verkehren können. Damit sich die Züge im 57 Kilometer langen Tunnel nicht behindern, hat die SBB ein ausgeklügeltes Verkehrskonzept entworfen.

Eine Maximalgeschwindigkeit für Reisezüge von 200 km/h und eine Minimalgeschwindigkeit für Güterzüge von 100 km/h sowie Überholspuren bei beiden Tunnelportalen ermöglichen die gesetzlich geforderten sechs Trassen pro Stunde und Richtung für den Güterverkehr. Zudem ist im Nord- und Südzulauf die moderne Führerstandsignalisierung ETCS Level 2 installiert worden.

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