Erhaltung als grosse Herausforderung.

Grösse und Komplexität des Gotthard-Basistunnels (GBT) stellen besondere Anforderungen an den Unterhalt.

Zweimal 57 Kilometer Einspurtunnel und 13 Kilometer offene Neubaustrecke bedeuten 308 Kilometer Schienen, 153 Kilometer Fahrleitung, 7'200 Leuchten, 500 Kilometer Entwässerungsleitungen, 2'200 Elektroschränke: Das sind nur ein paar Zahlen, welche die Grösse und Komplexität des GBT und dessen Anlagen andeuten.

Der Unterhalt des längsten Eisenbahntunnels der Welt ist eine grosse Herausfor¬derung. Die 57 Kilometer langen Tunnelröhren sind nur über zwei Eingänge erreichbar. Für die Unterhaltsarbeiten wird jeweils eine Tunnelröhre für drei Nächte gesperrt. Bis zu elf Arbeitsstellen werden während dieser Zeit von den neuen Erhaltungs- und Interventionszentren (EIZ) in Biasca und Erstfeld in den GBT verlegt, eingerichtet, betrieben und später wieder geräumt.

Die SBB benötigt dafür besondere Unterhaltsfahrzeuge. Sie bestehen aus verschiedenen Teilzügen, die sich nach Einfahrt in den Tunnel in kleinere Einheiten trennen und auf die verschiedenen Arbeitsstellen verteilen.

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