CEVA.

CEVA, die Zugverbindung nach Genf und in die Agglomeration.

Bald wird Realität, worauf der Kanton Genf und seine engsten französischen Nachbarn schon lange hoffen: die Bahnverbindung Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse (CEVA). Annemasse wird dann von Genf in 20 Minuten erreichbar sein – über die Strecke Cornavin–Lancy-Pont-Rouge–Carouge-Bachet–Champel-Hôpital–Eaux-Vives–Chêne-Bourg–Annemasse.

Mehr als 910 000 Menschen leben heute im Umkreis von 40 km der Stadt Genf, bis 2020 werden es 1 100 000 sein. Proportional dazu wird das Mobilitätsbedürfnis ansteigen, was die Wichtigkeit der CEVA unterstreicht. Durch diese Verbindung entsteht ein schweizerisch-französisches Bahnnetz mit mehr als 40 Bahnhöfen auf einer Strecke von 230 km auf beiden Seiten der Grenze. Das Bauprojekt wurde 2008 bewilligt, doch Rekurse verhinderten den Beginn der Bauarbeiten. Ab dem ersten Pickelschlag wird der Bau der gesamten CEVALink öffnet in neuem Fenster. sechs Jahre dauern. Die Inbetriebnahme der zukünftigen S-Bahn ist folglich für das Jahr 2017 vorgesehen.

Grenzüberschreitend.

Mit der Hauptachse in der Agglomeration will das Projekt CEVA das Bahnnetz der Region ausbauen. Durch die Verbindung der schweizerischen und der französischen Netze werden schon heute die Anbindungsmöglichkeiten durch die Bahn auf beiden Seiten der Grenze erweitert. Die CEVA spielt somit eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Region Frankreich/Waadt/Genf. Das Projekt soll den grenzüberschreitenden Austausch vertiefen, sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller und sozialer Hinsicht. Seit 2002 führen französisch-schweizerische Arbeitsgruppen Studien in den Bereichen Infrastruktur, Betrieb, Grenzkontrolle und Gesetzgebung durch.

Finanzierung.

Weil das Projekt CEVA von internationalem Interesse ist, finanziert der Bund fast 57% der gesamten Infrastrukturkosten. Die übrigen 43% muss der Kanton übernehmen. Die Genfer und Genferinnen haben zudem am 29. November 2009 einem Zusatzkredit über 113 Millionen Franken für die Verbesserung der Passagiersicherheit sowie den Komfort der Anwohner und Anwohnerinnen zugestimmt. Die Zustimmung durch das Volk hat ein grosses Hindernis zur Umsetzung der grenzüberschreitenden Verbindung CEVA behoben, deren Gesamtkosten sich auf 1,5 Milliarden Franken belaufen. Bauherren des Projekts sind der Kanton Genf sowie die SBB. Die Zusammenarbeit der beiden Partner ermöglicht es, das Wissen beider Parteien effizient zu nutzen.

Anwohner und Anwohnerinnen.

Die Streckenführung des Projekts CEVA verläuft durch städtisches Gebiet, was selbstverständlich Vorteile, aber auch Nachteile birgt. Die Bahnhöfe befinden sich inmitten bestehender oder sich entwickelnder Gewerbezonen und schaffen eine ganz neue Verkehrsdichte in der Schweiz. Mehr als 240 000 Menschen werden im Umkreis von 500 m der CEVA-Bahnhöfe arbeiten und wohnen. Sie werden somit vom Zugang zum örtlichen und regionalen Verkehr profitieren, den das neu entstehende Netz bieten wird.

Die Lärmbelästigung wird so weit wie möglich reduziert. Bei Fragen zum Projekt CEVA zögern Sie bitte nicht, die Projektverantwortlichen zu kontaktieren.

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