Zeitplan und Finanzierung.

Meilensteine und Finanzierung des Projektes. 

Zeitplan. 

Im Jahr 2020 hat die SBB im Auftrag des Bundes das Vorprojekt erarbeitet. In den kommenden Jahren wird die Planung vertieft und bauliche Lösungen mit den Vertreterinnen und Vertretern von Kanton und Gemeinden werden abgestimmt. In dieser Zeit finden auch Gespräche mit mehreren hundert betroffenen Land- und Rechtseigentümern statt. 

Ab Mitte 2023 kann mit der Durchführung des Bewilligungsverfahrens gerechnet werden, das die öffentliche Auflage miteinschliesst. Im Falle eines schnellstmöglichen Prozesses ohne aufschiebende Einsprachen ist ein Baustart ab 2026 möglich. Mit einer Inbetriebnahme wäre dann Ende 2034 zu rechnen.

Kosten.

Der Bund investiert mit dem Ausbauschritt 2035 rund 12,89 Milliarden Franken in zahlreiche Projekte zur Erweiterung der Bahninfrastruktur in der ganzen Schweiz

Bundesamt für Verkehr BAV Ausbauschritt 2035 (admin.ch) Link öffnet in neuem Fenster.

Das Projekt MehrSpur Zürich–Winterthur mit der neuen Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel und den Ausbauten in Winterthur, Bassersdorf, Dietlikon und Wallisellen ist mit geschätzten Kosten von rund 2,4 Milliarden Franken das grösste dieser Projekte. 

Die Finanzierung läuft über den Bahninfrastrukturfonds (BIF) des Bundes, der sich unter anderem aus Beiträgen von Bund und Kantonen speist.

Bundesamt für Verkehr BAV BIF - Bahninfrastrukturfonds Link öffnet in neuem Fenster.

Zudem werden im Projekt MehrSpur Zürich–Winterthur Vorhaben des Kantons Zürich, von Städten und Gemeinden sowie Investitionen des Bundes zum Unterhalt der Bahninfrastruktur im Umfang von rund 400 Millionen Franken geplant und realisiert. Die Investitionen des Kantons Zürich, der Städte und Gemeinden betragen dabei voraussichtlich rund 70 Millionen Franken. 

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